@hirnblaehung Rede MIT den Menschen, nicht ÜBER sie. Und wenn du Gläubige verurteilst, quasi in Sippenhaftung nimmst, änderst du was? Genau: Gar nichts! Und es gibt liberale Muslime, die für eine weitere Säkularisierung argumentieren. Fanatismus gibt es derweil auch überall und damit ist dein Argument auch quasi direkt sinnfrei geworden. @gambajo
"Die nehmen uns die jüngsten und schönsten Mädchen weg und lassen nur die alten, fetten Schachteln übrig. Scheiß Kanaken."
"Die Gegendemonstranten sollte man einsperren. Wer nicht gegen diese Gewalt ist dafür."
Aber nun ja? Das sind dann wohl die sog. "Aufrechten". Ich frage mich derweil nur, für was diese eintreten. Für das "Recht" Andere zu beleidigen, zu bedrohen und entsprechend zu diskriminieren, um sich dann besser stellen zu können?
@korallenherz Interessant, dass sich die Organisatorin "ahnungslos" gibt und Polizei wie auch Verfassungsschutz "genau hinschauen" wollen. Wie lange wollen sie denn zuschauen? Oder läuft man derweil mit Scheuklappen durch die Gegend?
@maho Niemand hat verlangt, dass die Damen und Herren ihre kulturelle Identität aufgeben. Der Punkt ist aber klar wie deutlich: Sie sehen überall eine Gefahr und Bedrohung ihres Lebensstandards. Dabei wird gern auch übersehen, dass sie genau diesen bereits schon auf Kosten Anderer leben - so funktioniert der Kapitalismus. Und Jeder, der das einmal klar anspricht, wird sogleich als "linksversiffter Gutmensch" oder noch Schlimmeres bezeichnet.
Ja, das war jetzt von mir polemisch bis pauschalisierend. Aber insofern kannst du mir glauben, dass ich mir schon mehrfach Abende sowohl OFF- wie auch ONLINE Diskussionen angetan habe, um von einem Gegenteil zu überzeugen. Das Ergebnis ist eher kläglich aber deutlich: Man sieht es sogar als ein RECHT an "diskriminieren" zu dürfen ebenso wie man überhaupt kein Interesse an einem Gegenpol und einer neuen Alternative des gesellschaftlichen Miteinanders hat. Und zuletzt: Wer "frei, sozial und national" gröhlend auf einer Demonstration schmettert hat von mir nicht mehr viel zu erwarten.
@maho Auch hier: Gibt es nicht. Gewalt ist sicherlich das letzte Mittel einer zuvor extrem aus der Bahn geratenen Diskussion. Aber Gewalt gehört zu uns Menschen und sie stetig zu negieren führt nur dazu, dass sie irgendwann explosionsartig eingesetzt wird falls nur genug Fürsprecher vorhanden sind. Selbst ein sog. friedlicher Widerstand bedarf einer zuvor genutzten Gewaltstellung!
@maho Sorry, aber "moderate Aufrechte" gibt es defakto nicht. Jeder von uns hat Vorbehalte und genau dort ist meiner Erfahrung nach eine derbe Sollbruchstelle, die sich in den letzten Jahren erheblich verschärft hat. Gerade auch mit dem Auftauchen von rechtsextremen Parteien wie der AfD, die sich den Anstrich einer konservativen Organisation geben. Das ist der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz, dem man bei der letzten Wahl auch noch den Schlüssel zum Bundestag ausgehändigt hat. Das macht die Unterhaltung und den Diskurs bei weitem nicht einfacher.
Im Gegenteil: Er wird noch komplizierter aufgrund verkürzter Bilder, vorzugsweise auf 140 / 280 Zeichen und irgendwelche Meme-Bilder verkürzt. Ich habe schon mehrfach probiert den Diskurs zu eröffnen und auch davon zu überzeugen, dass ein menschenfreundliches Miteinander unabdingbar ist. An einer Stelle bricht es aber immer wieder und zwar genau dort, wo man vermeintlich Traditionen oder / und Kultur wie auch Heimat meint gefährdet zu sehen. Und ja: Ich verachte ebenso konservative Wertemodelle, wenn sie dazu führen, dass sich Menschen über Andere erheben und ihnen Rechte wie auch Würde aberkennen.
@maho Ich nehme einmal "korallenherz" raus soweit, da hier der Gesprächsfaden beendet scheint - ich kann mich aber auch täuschen. Aber zum Thema "Extremismus": Wo konkret siehst du diesen denn? Ich sehe auch keine Gewalt sondern Eindrücke und diese zeigen mir zumindest kein Bild von Menschen, die auf der Suche nach einem demokratischen Miteinander sind. Viel eher nur für die sog. "Richtigen"!
@korallenherz @inaktion Kalte Duschen, Umschläge und etwas Konsumieren rationaler Argumente für ein buntes Miteinander könnten vielleicht hilfreich sein. Alternativ kann auch die EIGENE Erfahrung von #Diskriminierung heilsam sein! ;-)
@maho Finde ich ja klasse, dass du diskutieren möchtest. Nur warum fragst du bitte nicht erst und ziehst derweil KEINE voreiligen Rückschlüsse und Gleichsetzungen? Die sog. #Extremismustheorie, welche du derweil zum Besten gibst - also die Gleichsetzung von "linker" wie "rechter" Gewalt - hat keine Gültigkeit und ebenso herbe blinde Flecken. Denn sie spricht dann von einer sog. "Mitte".
Wenn ich dann als Miglied dieser "Mitte" immer folgsam handele, darf ich mich dann als gesetzestreu bezeichnen aber gleichzeitig auch im Rahmen entsprechend "besorgt" sein und unbegründet Andere diskriminieren. Bitte versuche das nun Nachfolgende rein faktisch zu betrachten denn es ist KEIN Vorwurf sondern nur eine Feststellung: Aus der "Mitte" heraus geboren werden genau die Satzkonstrukte wie "Ich habe ja nichts gegen [x], aber [y]!". Und genau deswegen ist die Gleichsetzung schlicht Grütze. Oder wie möchtest du dich bitte gegen gewaltbereite "Selbsterhöher" (Rechte) zur Wehr setzen? Mit rationalen Argumenten und dem Appell an die Vernunft? Das wird nicht funktionieren!
@inaktion @korallenherz Ich stelle mir dabei die Frage was er genau damit bezwecken möchte. Er unterstellt dir Lügen, okay verstanden. Allerdings sprechen die Bilder doch eine sehr deutliche Sprache: Väter, Mütter und Großeltern? So sieht das Ganze aber mitnichten aus. Und vor allem wovor soll dann geschützt werden? Vielleicht vor dem eigenen #Rassismus? Ach so ja: Der existiert ja nicht und einmal mehr versucht man das Spielchen "Du bist doch der Faschist!" zu spielen. Und Fahrzeuge unbescholtener "Bürger" anzünden, jau ... Fahrzeuge haben "natürlich" auch MEHR Menschenrechte zu haben, weil es der EIGENE Besitz ist. Nebenfrage: Haben Fahrzeuge gebrannt? Spielerei mit rein emotionaler Argumentation ohne Grundlagen.
Etwas grob aber zusammengeschrieben: Nicht einmal gefühltes Recht, wenn ein Teil der Gesellschaft emsig weiter darüber diskutieren will nur den "Status Quo" zu erhalten. Natürlich ist das von mir nun auch reduziert, aber faktisch leben wir deswegen vermeintlich besser, weil Andere ausgenutzt werden. Und genau über diesen Punkt sollte tiefergehend gesprochen werden. Bis dato sind auch Dinge wie Fluchtursachenbekämpfung nur Lippenbekenntnisse und Abwertungen jedweder Art nehmen noch zu! :(
Herzchen und Glücksbotschaften gegen Hass ist kein Gegenpol. Nicht einmal im Ansatz auch Widerspruch! Es ist eine #Ohnmachtserklärung, weil man selbst zu faul ist auf Fakten basierte Erklärungen herauszusuchen. Und was passiert danach, wenn man keine Lust mehr auf Herzchen hat? Jau, dann dürfen sich die "Opfer" von Hass und Aufruf zur Gewalt selbst dann argumentativ positionieren? Und die "Mitte der Gesellschaft" will dann derweil einmal wieder eine Runde den inneren "Konservativen" entdecken.
"Ich habe ja nichts gegen [x], aber [y]!"
Verdammt nochmals: Widersprecht doch bitte nicht mit Herzchen sondern widerlegt die Argumente und nutzt dies als Quellverweise. Nur mal soviel beispielsweise zum gern genutzten "Rechtsbruch" aus der "Erklärung 2018". Die immer weiter nach rechts-konservativ driftende Haltung hält man nicht mit simplifizierten Botschaften auf! #Gedanken #Meinung
"Ihr verdammten linken Schweine. Ihr habt Stroh in eurer Birne. Ihr gehört alle auf einen Haufen u. Erschossen ."
Soviel also zum Themengebiet Diversität im politischen Denken. Es wäre glatt interessant derweil zu fragen, ob überhaupt noch unterschieden werden kann was dann LINKS sein soll. Eine gegenteilige Meinung als die Andere? Schon fast traruig, wenn es nicht gleichermaßen so gefährlich wäre. Denn nach Hetzen und Verschärfen der eigenen Sprache, kommen Überzeugungsreden gegenüber Anderen und dann schlussendlich das Wurfgeschoss auf Menschen mit anderer Meinung. Und danach immer weiter abwärts hinein in die Menschenverachtung. #Würgreflexe
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Monday, 07-May-2018 02:17:17 EDT
Tobias DausendOffensichtlich versteht so manches Portal wie auch Nutzer im Internet nicht, dass #Werbung schlicht wie einfach überflüssig ist. Im Gegenteil: Golem.de möchte sich selbst im vermeintlichen Sinne der Nutzer weiter entwickeln und fragt an, ob es Bezahlschranken für bestimmte Inhalte geben soll. Was machen dann Kommentatoren? Statt schlicht wie einfach mit "Nein" zu antworten, kommt noch der Vorschlag Nutzer von Adblock-Systemen einfach auszusperren.
Aber die müssen doch Geld verdienen mit ihren Artikeln? Ja, dafür gibt es dann Spenden., beispielsweise? Aber klar: Für ein Portal deaktiviere ich natürlich Skriptblockaden und lasse Inhalte von allerlei anderen Serversystemen, demnach mit unbekannter Herkunft, einfach so laden. Und falls dann korrumpierte Daten auf mein System gelangen ist das immerhin noch mein Verschulden. Aber klar doch: Wisst ihr was, Golem-Redaktion? Solltet ihr Adblock-Systeme aussperren, werde ich das genauso wie bei SPIEGEL-Online und Anderen halten: Einfach wie schlicht die Inhalte nicht nutzen. #Gedanken #Meinung