Show Navigation
Conversation
Notices
-
@bobopk Aus eigener Erfahrung heraus gesprochen: Gerade bei Internetdiskussionen beispielsweise bei Heise und Co. in den Kommentaren ... dein Gegenüber wird stetig versuchen dich aus der Reserve zu locken und zu provozieren. Wenn du dann irgendwann auch nur den Hauch von "ausfallend" wirst und Kraftausdrücke nutzt können sie nämlich hervorragend mit dem Finger auf dich zeigen und gleich wieder "Siehste, siehste: Typisch, linke Chaoten!" rufen. Solltest du im Gegenzug ruhig bleiben wird die nächste Taktik aus dem Ärmel gezaubert: Umgedrehter Faschismus. Dann bist du nämlich der "Faschist" und sie die "Freiheitskämpfer". Sollte das auch nicht klappen drehen sie wieder um und sprechen dann von "National-Sozialisten", quasi als Verballhornung von Begrifflichkeiten. Und gerade dieses Vorgehen macht eine Diskussion so dermaßen schwierig und sogar riskant.
Es ist dahingehend einfach zu pauschalisieren und Menschen auf Gruppen zu reduzieren. Hatte ich erst gestern wieder mit dem Begriff "SJW" (Social Justice Warrior). Hier dürfen wir alle einmal "Dankeschön" an diverse YouTube-Kanäle sagen ... aber es ist tatsächlich so, dass laute Schreihälse und Demagogen mehr Gewichtung finden als faktenorientierte Argumentationen. Und mit dieser Realität im Hinterkopf sollte dann auch klar sein, dass eine Diskussion oder ein Gespräch nur zum "Ping-Pong-Spiel" bestenfalls reduziert wird und dein Gegenüber nur auf deinen ersten Fehler wartet und dich dann nicht mehr gehen lassen wird. @homer77 @paulfree14 @dublinstinkt