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Conversation
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Ist ja schön und gut wenn hinsichtlich des 70. Jahrestages der Gründung des Staates Israel auch auf Ereignisse in #Palästina Bezug genommen wird seitens linkspolitischer Strömungen. Aber warum wird das immer nur Israel selbst bzw. westlichen "Akteuren" vorgeworfen?
Wenn ihr doch so kritisch auf staatliche Strukturen schauen möchtet, wo bleibt die Kritik hinsichtlich anderer Staaten? Es gäbe da genug Punkte und Adressaten, aber natürlich wird vornehmlich immer nur Bezug genommen auf die "Staatsgewalt" ausgehend von #Israel. Beschwert wird sich dann konkret, wenn man auf #Antisemitismus in diesen Herleitungen hinweist. Genau dann reagiert man allergisch, geht in eine Abwehrhaltung und derlei Kritik mündet sogleich in einer vermeintlich anti-deutschen Denkweise. Wie wäre es denn einmal mit Selbstreflektion, liebe linksorientierte Akteure?
Ich zitiere dazu einmal:
"Deshalb ist es wichtig, dass die globale Solidaritätsbewegung mit Palästina deutlich macht, dass ein Staat, der aus der Enteignung eines ganzen Volkes entstanden ist [...] kein Recht hat, auf dieser Grundlage weiter zu existieren."
Falsch, ihr kaschiert damit euren #Antisemitismus. Denn ihr habt an den damaligen Ereignissen keinen Anteil gehabt. So ist es sehr leicht sich nun aus der zweiten Reihe entsprechend als Kritiker(innen) zu positionieren. Wenn ihr fordert, dass Staatskonstrukte grundsätzlich etwas "Schlechtes" sind so wäre keinerlei namentliche Nennung mehr nötig. Aber das wird man ja "wohl noch sagen / schreiben dürfen", nicht wahr? #Würgreflexe