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Conversation
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Also der heutige Tag war wirklich ein emotionales Tief: Beginnt mit leidigen Debatten, in denen Kollegen Einem sinnbefreite Videos unter die Nase reiben und versuchen damit zu provozieren. Irgendwann versucht man dann natürlich selbst irgendwo sich zu hinterfragen und prüft dann Abends nochmals eigene Positionen. Was gibt es dann zu entdecken? Aber klar doch: Die sog. "skeptischen Videos" und Personen dahinter haben dann direkt Kontakt mit dem Herrn Sellner von der "identitären Bewegung". Klasse, so macht das natürlich NICHT Spaß!
Danach geht es weiter mit dem fassungslosen Sichten diverser Artikel, die über Abschiebung von Kindern in Deutschland und dem Tod eines Mädchens in Belgien berichten. Beides emotional allein schon absolute Extremfälle in jedweder Hinsicht, aber dennoch gibt sich die lesende Masse im Netz zugänglich wie ein Stein dafür und möchte eine Runde wieder zur Seite schauen oder das irgendwie relativieren. Nur mal kurz: Was kann man da noch relativieren?
Am Schluss sitze ich einfach nur noch fassungslos hier. Dabei möchte ich mich gar nicht noch mehr empört geben oder die Ereignisse für mich instrumentalisieren. Ich stelle mir nur die Frage wie verkommen die Gesellschaft sein muss? Selbst denken, gut und schön. Aber irgendwie scheint dann wieder Alles relativ zu sein. Also lädt man sich fröhlich Alles und Jeden ein, gibt der AfD und den Identitären eine Plattform. Diese dürfen dann über das "Volk" sprechen und philosophieren während an den EU-Grenzen Menschen sterben und Kinder zurück geschickt werden in was? Hunger, Krieg und Tod? Jetzt möchte ich das Internet einmal wieder anzünden. #Würgreflexe #Gedanken