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Conversation
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Ist es nicht evidenzbasiert wie sehr doch die starke Vereinfachung den Diskurs gleichermaßen negativ und zweckentfremdend beeinflusst? Nehmen wir doch das schlichte Beispiel die Begrifflichkeit "Linux": Defakto nur der Kernel und dennoch gern genutzt als Hashtag und Beschreibung für allerlei wie auch die komplette Systemlandschaft.
Auf einmal ist dann "Ubuntu" beispielsweise als eine Distribution übergreifend für ALLE anderen Distributionen benannt in Debatten. Weil also unter "Ubuntu" etwas nicht funktioniert, muss es auch überall nicht funktionieren und damit ist dann "Linux" schlecht. Auch hält man nicht im Blickfeld, dass es mitnichten nur der reine Kernel ist sondern eben #GNU-Linux. Und das eben weit mehr Projekte in dem Kontext auch gleich abgewertet werden.
Ähnliche Beispiele mit "politisch Links" und "politisch Rechts". Statt ganz sauber in Argumentationen auf Unterschiede und Schwierigkeiten hinzuweisen wird eine illustre Mischung vorgenommen. Was dann LINKS und RECHTS ist entscheidet auf einmal die individuelle Situation und Argumentation?
Begriffe werden immer weiter verwässert. Auch ein nettes Vermächtnis der Zeichenbegrenzung im Online-Bereich wie auch dem Unwillen längere Textabschnitte lesen und verstehen zu wollen. #Stop-Playing-Bullshit