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Conversation
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Einiges an der aktuellen Situation erinnert mich mit Schrecken an gewissen Filmszenen, darunter auch "Valeries Brief" aus dem Film "V wie Vendetta". Letztere war und ist für mich die weit kräftigste Botschaft, nicht nur vom ganzen Film sondern auch darüber hinaus.
Natürlich steht das für viele weitere Film- / Audio- wie auch Buchwerke. Aber worum geht es? "V wie Vendetta" erzählt die Rebellion eines Einzelnen, die dann zu einer Bewegung Vieler gegen ein faschistoides Regime wird. Und in einer ganz bestimmten Szene wird die Geschichte von Valerie erzählt, einer Insassin an einem mehr als nur schrecklichen Ort, an welchem Experimente an Menschen zu schief grausamen Bedingungen getätigt worden sind. Und Valerie erzählt in Briefform von ihrem Schicksal. Sie stellt eine Frage während dem Zuschauer gezeigt wird wie Maskierte Menschen gewaltsam jagen und gefangen nehmen: "Warum hassen sie uns so?" Bezogen wird das auf Menschen mit homosexueller Ausrichtung.
Hass ist neben Liebe des tiefste Gefühl, zu dem wir Menschen mitunter fähig sind. Und wenn Hass überwältigt, grenzenlos gegen alles "Andere" gerichtet wird, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit. Wir haben nicht mehr lange, wenn wir uns jetzt nicht aufrichtig zeigen und auch "NEIN" rufen. Von allein werden Faschisten nicht mehr verschwinden. Sie fordern ihr vermeintliches Recht und wollen jedwedes andere Recht tilgen. Wenn ich an diese Szene denke und an die Worte, mit denen der Brief und die Erzählung endet, so wünsche ich das keinem Menschen. Wenn der Hass dann grenzenlos wird! #Erinnerungen #Appell