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Conversation
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Eigentlich sollte ja das Fediverse - ich nutze einfach nun gar keine Hashtags - auch ein Ort sein, der es "anders" machen wollte. Gut, das steht nirgendwo und niemand hat das so dezidiert aufgeschrieben. Es äußert sich aber in den Regeln vieler Instanzen. Und doch: Was bleibt nun am sprichwörtlichen Ende des Tages denn übrig außer eben Lippenbekenntnisse?
Wenn ich dann hier nachlesen kann wie man sich einen sprichwörtlichen Spaß daraus macht sich ganz "rebellisch" zu fühlen und Menschen für ihr politisches Handeln verspottet, ihnen die Solidarität aberkennt und gleichsam eine Runde pöbelt und provoziert, soll das dann dieser ominöse neue Austausch sein? Nein, ist er nicht. Es ist nur der Weg hinein in ähnliche Wegstrecken wie zuvor, nur noch weitaus invasiver. Aber hey: Alles ulkig, alles irgendwie lustig halt. Am Ende bleiben der Appell, der Vorschlag und die Einladung. Tja, aber so wie wir Menschen nun einmal sind: Uneinsichtig bis zum bitteren Ende und dieses wird dann sehr bitter sein! Wir wiederholen einfach wie schlicht die Geschichte, gleichwohl noch mit der Meinung auch nur etwas gelernt zu haben. Genau diese Arroganz fällt uns dann immer wieder auf die Füße!