einebiene (einebiene@quitter.is)'s status on Saturday, 04-Nov-2017 16:15:33 EDT
einebiene@hoergen Ich möchte mich bei Dir für das Erklärbärchi entschuldigen. Und danke, daß Du @meldrian zur Seite gestanden hast. Den Vorwurf des empörten Mobs finde ich ziemlich heftig und ich nehm ihn mir zu Herzen. Ich würde mir wünschen, daß Du ihn entweder begründest/konkretisierst oder zurücknimmst. Die Wortwahl ist unter anderem die gleiche wie für Leute, die Flüchtlingsheime anzünden.
@einebiene sorry wenn ich da einhake. Viele von uns haben grosse Verletzungen erlebt und es ist leicht jemand anderen zu kränken, auch wenn das unbewusst passiert. Dabei spielt es keine Rolle ob 'Mann/Frau/whatever' dahinter steht. Ich finde es auch wichtig, dass @hoergen oftmals auf Gewalt gegen Männer von Frauen aus aufmerksam macht, weil es mir auch so passiert ist. Genauso wichtig finde ich deine Position, denn sie ist dringend notwendig. Schade finde ich, wenn das zu Streit führt, den wir nicht gelöst bekommen. Das kann natürlich trotzdem immer passieren und es geht mir hier tatsächlich mit einigen wenigen Personen auch so. Ich habe mich letztendlich bei diesen Personen dazu entschieden, den Kontakt zu vermeiden. Das sollte allerdings wirklich das letzte Mittel sein und ich glaube das wisst ihr alle.
Ich suche hier auch nicht weiter Streit, hab ich auch nicht. Ich habe mich entschuldigt, so wie ich das heute sehe nachdem ich eine Nacht nicht drüber geschlafen habe. Und wenn @hoergen auch jetzt noch der Meinung ist, daß ich gemobbt habe, dann nehm ich das ernst, und deswegen frage ich. Ich schätze @hoergen und manchmal bring er mich auf die Palme.
Ich wollte mich entschuldigen, das war nicht sehr nett. Und vor dem Schwamm wirklich ernstgemeint: Wenn Du auch jetzt noch denkst, das ging in Richting Mobbing, würde ich das gerne wissen. Dann will ich das nicht einfach abtun. Ich will keine Mobberin sein, und wenn ich eine bin, dann hab ich Arbeit vor mir. Und außerdem würde ich gerne irgendwann mal ein Bier mit Dir trinken.
@einebiene das mit dem Mob, also eine aufgebrachte Menschenmenge, beziehe ich auf die Emotionen und weniger auf die moderne Interpretation von Mobbing, also die bewusste und absichtliche Gängelung einer Person, mit Absicht. Bei den Geschlechterthemen, Themenmäßig nicht wirklich ausbalanciert, entsteht meines Erachtens wahnsinnig schnell eine aufgebrachte Menschenmenge. Und bei sowas werde ich schnell vorsichtig und versuche genau hinzuhören oder zu schauen., weil meiner persönlichen Erfahrung nach schnell Kollateralschäden entstehen. Das Thema #MeeToo ist wichtig, aber nicht der Hashtag. Die Neulandrebellen haben, finde ich, einen ganz guten Artikel darüber geschrieben, allerdings mit einem Ausrutscher, was den Fall Kachelmann betrifft. https://social.hoergen.org/url/52698 . Es gab noch einen ganz guten Artikel, den ich leider im Moment nicht finde, der versuchte das Thema produktiv für eine bessere Zukunft anzugehen.
Also ich finde den Artikel überhaupt nicht gut in so vielen Hinsichten, daß ich das gar nicht sagen kann. Ich glaube wirklich, daß wir einen sehr unterschiedlichen Blick haben bei den Geschlechterthemen. Und ich glaube, daß wir in dieser Hinsicht hier auf keinen grünen Zweig kommen, ich denke dafür bräuchte es einen anderen Rahmen, ich halte das nicht für unmöglich.
@hoergen@social.horgen org Ich komme noch einmal drauf zurück, weil es für mich noch nicht durch ist, und weil ich nicht so bald wieder auf die Palme will. Deswegen hab ich Dich auch kurzfristig entfolgt, ich bin aber an nem Dialog interessiert, ich glaube es gibt Punkte, die sich klären lassen und womöglich beide Seiten bereichern, aber ich sehe das nicht hier passieren und ich möchte es Dir schon gar nicht aufdrängen, wir haben beide auch noch was anderes zu tun. Ich bin prinzipiell offen dafür und mein xmpp ist ein_biene[ät]jabber.ccc.de Und für mich wäre die Alternative ein bißchen Ruhe zu diesen Themen. Ich folg Dir dann bald wieder, ok? :-) Sprich mich aber trotzdem gerne direkt an, ich will grad nur nicht, daß mich so ein Artikel wie der letzte auf dem falschen Fuß erwischt.Und über den Mob und die Empörung denke ich noch nach.