@nerdhochburg Hmm, ich wünsche dir, dass der Tag dann trotz dessen einigermaßen verläuft. Dann aber dafür umso schneller heute Abend eine Mütze voll Schlaf!
Nichts gegen kompetitive Szenarien, aber was dort dargestellt wird ist meines Erachtens komplett deplaziert in solchen Zeiten. Oder wird dem Spielenden vor Augen geführt, welche Gräuel Krieg mit sich führt? Nein? Dann lasst es doch einfach bleiben, Electrontic Arts. Es gibt doch bereits genug "Kriegsspiele" und man muss doch wirklich nicht noch das glorifizieren. #Fuck-Society #Fuck-War #Meinung
@kame So gerne ich aber unser Gespräch fortsetzen möchte: Es wird Zeit für Bettruhe. Ein dickes Dankeschön von meiner Seite: Schönes Gespräch mit vielen Denkanstößen und Verweisen. Danke dir! So mag ich einen Diskurs: Es geht nicht um "Recht haben" oder "Recht bekommen" sondern schlicht die Interaktion in positiver Art. :-)
Hinsichtlich der Anfangsphase sehe ich das ebenso. Ich glaube aktuell aber auch, dass es derweil nur noch um Macht geht. Irgendwann ändert sich die Art der Währung auch, wenn die Zahl nur lang genug scheint. Es wäre durchaus interessant, wenn sich Herr Zuckerberg aus dem Unternehmen zurückzieht. Mir sind da natürlich nicht seine Eigentumsverhältnisse bekannt, aber es käme auf den Versuch an. Geld kann zwar viel ermöglichen, trübt aber den Blick für das Wesentliche! Und ich finde es immer wieder befremdlich, dass #Facebook oder #Twitter überhaupt als "soziale Medien" betrachtet werden.
Hinsichtlich der Möglichkeit des Austausches, ja durchaus. Mir würde da eher die Begrifflichkeit #Corporate-Social-Media als passend erscheinen. ;-) Hinsichtlich dem Film: Definitiv sehenswert, auch wenn ich die Darstellung von Zuckerberg selbst teils etwas einseitig finde.
Auf Rückfragen und Einwände reagiert #Amazon natürlich entsprechend nur mit obligaten Wortlklaubereien: Das könne man nicht ändern, sofern die "Kundschaft" die Cloud-Systeme wie vertraglich vereinbart nutzt gäbe es keinerlei Handhabe. Aber klar doch: Hier kommen gleich zwei Faktoren zum Tragen. Die weitergehende Sorglosigkeit im Umgang mit Daten jedweder Art und das absolute Desinteresse eines Unternehmens an ethischen wie auch moralischen Bedenken. Letzteres versteht ein Unternehmen mit rein #kapitalistischen Denkweisen eben nicht. Und aufgrund der weiter zunehmenden autokratischen Denkmuster in staatlichen Stellen wird das nur weiter zum Nachteil der Menschen verlaufen. #Stop-Playing-Bullshit
Bei der ganzen Sache nehme ich ihm aber nur bedingt ab gar keinen Plan zu haben: Ob er nun tatsächlich die Macht hat das Alles von heute auf morgen zu stoppen? Keine Ahnung. Allerdings stellt der Film "The Social Network" das beispielsweise auch so nicht dar sondern bezieht da ebenso die Geldgeber des "Silicon Valleys" mit ein und die tätigen natürlich Versprechungen, um anzuheizen. Ich müsste jetzt nochmals nachschauen wer dort konkret benannt wird.
Aber gerade jetzt ist ja auch insofern interessant, dass #WhatsApp nun Daten mit #Facebook zusammen teilt. Hinzu genommen, dass auch #Instagram Teil dieses Konzerns ist: Keine gute Basis und die Sorglosigkeit wie auch Gedankenlosigkeit der Nutzer tut dahingehend ihr Übriges. Aber ich glaube, dass viele Elemente schon immer vorhanden gewesen sind - Desinteresse an Belangen, Sorglosigkeit, insgesamt ein rein egalitäres bis pragmatisches Verhalten. Teile davon trifft man ja auch wiederum hier in den dezentralen Systemen: Wie oft werden Links zu #YouTube oder #Twitter hier noch verbreitet? Einen Gefallen dürfte sich die Nutzerschaft - also "wir" - so gar nicht damit geben.
Ja durchaus. Allerdings bleibt auch die Frage, ob Filmwerke wie "The Social Network" nicht doch ein Stück "Wahrheit" erzählen: Bleibt aber anzumerken, dass Skrupel sich mit der Zeit ebenso abgebaut haben und derweil nun hemmungslos weiter getestet wird welche Daten man noch sammeln könnte. Eine "Agenda" vermute ich dahinter nicht sondern schlichte Kurzsichtigkeit! Das dicke Ende kommt dann später, wenn unserer Gesellschaft genau diese Art von Hemmungslosigkeit und gleichermaßen Desinteresse an den Belangen des Selbst und von Anderen auf die Füße fällt.
@kame Also der Umgang mit dem anonymen "Anderen" als Feindbild ist durchweg mehrdimensional zu betrachten. Vorzugsweise ist es aber auch ein "Machtspiel". Allerdings würde ich auch nur bedingt an einem gewissen Punkt gesellschaftlich prekäre Verhältnisse verantwortlich machen wollen. Sie sind Teil des Problems wie auch der Lösung, aber nicht vollends. Eben ein Puzzleteil und die gesamte Situation ist immer wieder individuell anders.
Die Dezentralität des "Internets" wird ja gerne inzwischen unterminiert. Aber ich hoffe einfach darauf, dass Unternehmen wie #Facebook, #Google und Co. einfach irgendwann den Bogen überspannen. Ansonsten bleibt natürlich immer auch der stete Hinweis auf andere Möglichkeiten im analogen Gespräch. Meines Erachtens der beste Weg mitunter dann die Mitmenschen mit Informationen auf eine eigene Erkundungsreise zu schicken. Denn letztendlich sollte Jeder individuell seinen Weg finden können. Unterstützung ist natürlich jederzeit gewährt! ;-)
Wohl wahr. Und es wird sehr gerne vergessen, dass hinter dem "Avatar" respektive dem "Kontennamen" auch ein Mensch sitzt. Begrifflichkeiten werden dann schnell auch umgedeutet oder schlicht vereinfacht. Alles in allem keine gute Mischung derzeit, um für ein besseres gesellschafltiches Miteinander zu "werben". Dennoch ist das meines Erachtens so unglaublich elementar wie gleichermaßen wichtig!
Verantwortung wird dieser Tage sehr gerne als "unschön" betrachtet. Sieht man ja auch in diesem steten Verteidigen der sog. "Meinungsfreiheit": Klar ist es wichtig auch unbequeme Dinge zu besprechen. Gar keine Frage, aber das ist noch lange kein Grund Sprache dermaßen entgleisen zu lassen wie es Einige gerne machen wollen und auch aktiv dabei sind.
Mir wird Selbiges auch gern vorgeworfen: Linux, freie Software, GPL und GNU. All das sollte man doch "neutral" betrachten! Dabei vergessen Viele, dass es gar keine Neutralität gibt. Dieses pochen der Technologie-Branche auf Ideologiefreiheit ist ebenfalls genau nur die Scheu vor Eigenverantwortung.
Hoffnung bleibt, aber bis dato auch der Appell an die "Vernunft" der Mitmenschen von meiner Seite. Vielleicht manchmal sehr harsch, aber das kann man ja auch entsprechend besprechen. :)
@kame Das wird ein riesiges Debakel, rein schon auf gesellschaftspolitischen Ebenen. Und IT ist eben nicht Alles! Wichtig durchaus, aber "künstliche Intelligenz" und derlei Unsinn wird einfach wie schlicht nicht benötigt und dient vorzugsweise eben nicht einem höheren Ziel sondern nur dem schlichten Mehrgewinn als Hauptantriebsmotor. Aber nun ja: Wir "Menschen" haben immer Chancen, fragt sich nur ob wir sie dann auch nutzen.
Gutes Sprichwort: "Der Mensch hat das Recht Fehler zu machen, aber die Pflicht aus diesen auch zu lernen."
@kromonos Auch die Beziehung und Relationen mit anderen Wesen finde ich interessant. Die Destiny ist ja wirklich sehr weit abseits im Universum unterwegs und entsprechend ist es ja auch nicht möglich mal "eben" Jemanden zur Hilfe zu schicken. Quasi ein weit düsteres "Star Trek" sozusagen, mit einer komplett anderen Mannschaft. Jetzt habe ich glatt noch Lust wieder anzufangen. *schielt auf den DVD-Schrank* :D
@kromonos Jap, eine weitere Staffel wäre unbedingt auch das Meine gewesen. Ganz großartig die Folge "Time", wo die Destiny nahe bei einem seltsamen Dschungelplaneten stoppt und die Crew dort Filmmaterial von sich selbst aus einer möglichen Zukunft entdeckt. Richtig spannend und auch entsprechend etwas für die grauen Zellen, wenn man die Entwicklung der Charaktere beispielsweise betrachtet und im Hinterkopf haben muss. :D
@kame Da kann ich nur sagen, dass mir die menschliche Variante eindeutig lieber ist. :) Aber ich kenne auch noch die "Experimente" der Metro AG, die sie mit Wincor Nixdorf zusammen adaptiert und umgesetzt haben. So wirklich ist da aus gutem Grunde aber 2004 - 2005 nicht viel aus dem Ganzen geworden!
@kromonos Nein, leider nicht. Dabei habe ich den Charakteren wirklich die Rückkehr nach Hause gewünscht. Ebenso wie "Stargate Universe" aber bleibt das der eigenen Imagination überlassen. Auch hätte ich gerne erfahren was mit Wade passiert. Aber auch hier: Eigene Phantasie. Also da gibt es definitiv bessere "Enden" einer Geschichte! :(