@kartoffelsalat Ja und wiederum nein. Letztere Antwort aufgrund der Tatsache, dass sich mit dem Gesetz wiederum "Arbeitsmittel" zur Einschüchterung anbieten. Es gibt ja auch mehr als genügend Aktivisten, die über ihre Tätigkeitsfelder via Blog berichten und durch die Gesetzgebung kann man sie durchweg beschäftigen und einschüchtern. Mag sein, dass dann am Schluss nichts passiert. Allerdings kostet das Kraft sich mit Anwälten und Gerichten zu befassen!
@homer77 @xiongshui Hänge ich mich derweil einmal dran an diese Konversation und schließe mich dazu auch homer an. Und so einfach mit "Weil es immer mehr Veganer / Vegetarier gibt" lässt sich das Ganze auch nicht begründen: Nicht jeder Veganer, jeder Vegetarier nutzt Soja!
Klare Sache ist: Gewalt gehört zu uns Menschen und sie abzulehnen verleiht einem "Staatskonstrukt" nun direkt Macht und Einfluss, der dann wiederum mittels "Gewalt" durchgesetzt wird. Davon ab gilt wie immer auch: Linkes politisches Spektrum und rechtes politisches Spektrum gleichsetzen klappt einfach nicht. Das befreit nämlich die "Mitte" von einer grundlegenden Eigenverantwortung und lässt dann auch wieder an sinnfreiem #Nationalismus festhalten. Aber hey: Wenn die "Mitte" das natürlich sagt? Gleichzeitig aber verbale "Gewalt" beispielsweise ausüben. Etwas "hetzen" geht natürlich immer, richtig? Genau deswegen ist diese These weiterhin schlecht, undifferenziert und absolut sinnfrei wie auch falsch.
Und bezugnehmend auf die Rolle der Polizei: Der einzelne Beamte / die einzelne Beamtin mag noch so freundlich sein. Die Ansammlung und Gruppe "Polizei" als Rollenbild und ausübende Staatsmacht / -gewalt macht sie eben zu dem was pauschalisiert verurteilt wird. Und es gibt genug Gründe dafür, sofern man sich die weitere Zunahme an Freiheitseinschränkungen OHNE dezidiert benannte Gründe anschaut. Hierzu sei allein auf das "Polizeidurchsetzungsgesetz" verwiesen: Wurde seitens Polizei in Bayern ein Dialog mit der Bevölkerung angestoßen und dieser dann rückwirkend an die Politik gegeben? Sehe ich nicht. Stattdessen wurde das begrüßt was dann wiederum im ersten Teil mündet und die "Mitte" weiter nur in Richtung nationalistischer und protektionischter Verhaltensweisen abdriftet. Aber wie so oft macht man es sich ja gerne "einfach"! #Meinung #Gedanken #Stop-Playing-Bullshit
@miradlo @hoergen @korallenherz Letztlich wird all das genau das Gegenteil bezwecken und die Menschen noch tiefer in die Arme derer treiben, die es zuvor verbockt haben. Die zentralisierten Dienste und Anbieter reiben sich vorsorglich die Hände. Sie haben das Geld für die Beratung und Umrüstung, für "mal eben" einen Umbau. Haben das auch die quelloffenen Projekte?
Klar, man kann jetzt Kommentarfunktionen deaktivieren. Ich war auch schon am Samstag soweit und vielleicht überlege ich mir das noch für #OpenStreamer. Aber Herr Albrecht hat #Facebook, #Google / #YouTube und Co. einen Bärendienst erwiesen am Ende!
@miradlo @hoergen @korallenherz Jup, vorzugsweise geht es damit auch um ein "exkludierendes Verhalten". Vor allem auch fördert es mitunter weiteres Misstrauen und vorsorglich schon einmal "Melden als Fehler". Ich meine einen Teil haben wir definitiv den "netten Social-Media-Konzernen" zu verdanken. Aber da die Schuld zu suchen ist auch nur ein Teil des Gesamtbildes. Es trifft zunächst einmal die, die es wirklich nur gut meinen. Also die Helfer, die gerne einen XMPP-Dienst, einen Knoten im dezentralen System und derlei mehr anbieten.Denn mit der Verkomplizierung ist auch gleich ein materieller Anteil verbunden.
Ich möchte das jetzt nicht zu weit formulieren, aber mit Verweis auf die "Exklusion" ist dann auch wieder Frustration verbunden und sprichwörtlicher Ärger auf die EU. Das sind nett gemeinte Sargnägel, mit flauschigem Anstrich sogar.
@miradlo @hoergen @korallenherz Vor allem aber bleibt das Ganze auch ein Lippenbekenntnis. An der grundlegenden Problematik und Sorglosigkeit wie auch Gleichgültigkeit ändert das rein gar nichts. Und inzwischen gleicht das Netz einem kommerziellen Minenfeld statt einem Hort für den Austausch.
@miradlo @hoergen @korallenherz Derlei Gesetzgebung wäre weitaus früher notwendig gewesen. Allerdings auch eben nicht so wie der Herr Albrecht das nun meint "rechtfertigen" zu müssen. Aber tatsächlich ist Datenschutz immanent wichtig als individuelle Information und beileibe keine simple Angelegenheit je technischer sich das Alltagsleben gestaltet!
@korallenherz @miradlo @hoergen Genau das: Wachgerüttelt und Aufmerksamkeit erzeugt. Und wehe demjenigen, der nun keine "Datenschutzerklärung" anbietet. Gleiches Problem wie beim "Impressum": Man geht umgehend von der böswilligen Absicht aus. Davon abgesehen, dass Streit dazu noch monetarisiert wird. Abmahnungen sind ein Geschäftsmodell und das DSGVO schafft neben den zweifelhaften Lücken für politische Stilllegung noch dazu mehr Möglichkeiten dazu!
@korallenherz @miradlo @hoergen Der Herr Albrecht geht davon aus, dass es um eine ausgeglichene Gesellschaft geht. Nette Annahme, aber genau das ist eben nicht der Fall und auch das NetzDG ist halbgar formuliert bereits zu einem Schuss nach hinten geworden. Nacharbeiten dazu? Fehlanzeige. Klarer formulierte Regeln für den Datenschutz sind gut. Schlecht wird es aber wenn sie zu einer politisch motivierten Waffe umfunktioniert werden können und genau dieses Potenzial scheint so überhaupt nicht untersucht worden sein.
@korallenherz Gilt also das Prinzip "Geteilt wird was gerade der eigenen Meinung und politischen Haltung so passend scheint!" und egal aus welcher Quelle. Das werde ich wohl nie verstehen: Hauptsache irgendwas teilen statt einer stringenten Haltung? Und genau wegen diesem verdammten #Pragmatismus ist unsere Gesellschaft in einem solche desolaten Zustand.
"Naja, ich stelle in letzter Zeit immer wieder fest, daß ich “Nachrichten” nur noch in Form von Satire überhaupt ertrage. Das ist an sich schlimm genug. Wenn es jetzt auch noch so ist, daß nur Satiriker überhaupt noch ein vollständiges Bild geben, mit dem “der mündige Bürger sich eine eigene Meinung bilden kann”, dann denke ich, hat unsere Demokratie ein ernsthaftes Problem. (Und dann wundern mich solche Phänomene wie die AfD und diese gefährlich freidrehende CSU auch nicht mehr.)"
Unsere Demokratie hat in der Tat ein Problem: Die Weitergabe von einer individuelle Verantwortung eines jeden Einzelnen, sich selbst fortwährend zu reflektieren und einzubringen, und die Entwicklung hin zu einer rein auf wirtschaftlichen wie auch politischen Pauschalaussagen steten Propagandaveranstaltung. Und weil natürlich immer die "Anderen" schuldig sind, endet die Diskussion mit einem "Nicht mein Problem. An dem Ort bin ich nur sehr selten.". Aber erzürnt ist man natürlich, weil keine fachgerechten Artikel über #Efail erschienen sind und der #WDR ebenso oberflächlich berichtet? Hey, nur kurz Notiz: Jeder von uns wirkt doch mit an der zunehmenden Überforderung durch Technik. #Stop-Playing-Bullshit
@korallenherz Stimmt, das ist wirklich nicht einfach und man selbst verbleibt ja auch unsicher. Ich habe jetzt mehrfach die "Datenschutzerlärung" gelesen und komme mit dem Anwaltsdeutsch so gar nicht klar.
Und das ist eben noch längst nicht klar was dann auf die Gesellschaft bzw. den Einzelnen zukommt. Ich sehe dazu gleich noch ein Instrumentarium, um Druck auszuüben und unliebsame Bereich zum Schweigen zu bringen. Dazu braucht man nur dem unliebsamen Blog oder Anderen ein "Ei" ins Nest legen. Ebenso wie das NetzDG kann das zum Schuss nach hinten werden.
@korallenherz Aber wann wäre Jemand nicht ein "Nerd"? Ich finde die Bezeichnung selbst schon exkludierend, wobei man sich ja die Frage stellen könnte was zuerst anwesend gewesen ist: Der Eindruck, die Bezeichnung oder die Arroganz, die zu dem Eindruck führt? Problem dabei: Du hast Recht, gleichermaßen aber würde ich diese Kritik noch weiter ausführen wollen. Zu dem Passus "Das ist EASY in der Umsetzung!" gehört IMMER auch eine Erklärung warum dem so (gewesen) ist. Und der Urheber / die Urheberin dieser Aussage hat dann die Verpflichtung auch fallbasiert zu diskutieren und nicht eben Exklusion zu betreiben.
Alles in allem? Wirklich ein Zeugnis unserer "Zeit" sozusagen. :(
Herunterladen und frei zum Teilen anbieten? Könnte man ausprobieren, aber ich wäre wirklich gespannt wie lange es dauert bis dann die Abmahnung ins Hause segelt. Zweck dieser? Nicht legitimierte Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material. Also was? Kritik für #YouTube auf #YouTube? Was für ein dampfender, riesiger Haufen von sprichwörtlichem "Mist". Und weitere sind ja ebenso aufgelistet. Mit jeder Minute die wir derlei nutzen, derlei zögern, mit jeder Minute schaffen wir weitere emotionale Opfer. Und das wirklich nur durch die Nutzung, die doch so pragmatisch erscheint. #Stop-Playing-Bullshit
@majestyx @goebelmasse Sehe ich anders. #Twitter kann meines Erachtens niemals eine schöne Zeit angeboten haben, da es ein kommerzieller, zentralisierter Dienst von Anbeginn gewesen ist. Das bedeutet auch, dass sich zwanghaft ein Ungleichgewicht bei der Verbreitung und dem Umgang mit geteilten Daten einstellt. Und noch dazu gewinnen die Plattformen mit hoch stilisierten Extremformen menschlicher Emotionen und Reaktionen. Je mehr davon desto besser für die Verbreitung. Das ist bei #Facebook, #YouTube und #Instagram auch nicht anders. Und aufräumen? Das macht mitnichten die Gesellschaft, auch nicht die repräsentative Form derer - genannt "Staat" - (Letztgenannter gibt sich ja komplett frei drehend in autokrativen Strukturen) ... nein, das machen wiederum die Unternehmen mit Weitergabe an "Cleaner-Dienstleistungen". Und das schafft auch wiederum mehr emotionale Opfer. Alles in allem? Höchst widerlich. Und das #Netzpolitik hier weiter überhaupt mitmacht statt sich selbst aufzumachen zeigt das allseits bekannte Motto: "Wasser predigen, aber Wein saufen!"