Herrje: Danke für die Korrektur. Gibt es dann überhaupt eine entsprechende Webseite dafür? Bleibt dann wiederum die Frage warum #Netzpolitik darauf verweist. :-)
Alles richtig. Ich wollte dir schon früher antworten, hatte das aber tatsächlich dann auch wieder in den Hintergrund geraten lassen. Je mehr "wir" respektive der / die Einzelne sich öffnet desto weniger ist es aber tatsächlich die "Wirklichkeit" sondern nur noch eine nette Scharade. Als würde man dann vermeintlich nur noch derlei Nachrichten für Andere schreiben, aber gar nicht mehr auf der Suche nach echter Konversation und Austausch sein.
Nehmen wir #Netzpolitik: Meinen für den #Datenschutz zu agieren, aber jeder Autor verbreitet einmal emsig auch zentralisierte Dienste, obgleich sie mit bestem Beispiel voran gehen könnten - mit Betonung auf dem Konjunktiv. Es folgten ja schon in der Vergangenheit stete Entschuldigungen warum die Nutzung dezentraler Systeme nicht so funktionieren würde!
Es geht dann weiter mit der verpflichtend einfachen Sprache: Das ist auch auf der Webseite der DSGVO selbst nicht der Fall und man muss sich als Nutzer durch zahlreiche Texte wühlen bis man wieder auf die schnöde Feststellung "Wir nutzen halt Quellen von X, ist halt so!" stößt. Wenn das nun die große Initiative #Datenschutz sein soll, dann dürften die großen Konzerne und Unternehmen wirklich leichtes Spielchen derweil haben.
@mcscx2 Dann bleibt wirklich abzuwarten wie sich #Facebook und #WhatsApp dann komplett positionieren. Für mein Verständnis wäre es schon genug der Unverschämtheiten bislang. Aber offensichtlich sind noch genügend Menschen bereit Vieles zu akzeptieren im Austausch für was auch immer an "Komfort". ;-)
Wäre auch gar nicht meinerseits als Vorwurf gemeint. :) Mich ärgert es nur wie wenig Unterstützung Initiativen wie Libreboot, Replicant oder auch Coreboot erhalten. Letzteres bekommt immerhin schon mehr Unterstützung. Aber die Erstgenannten nur bedingt und das ist sehr schade. Vor allem auch wie diese Implementierungen dann in der Öffentlichkeit gesehen werden: Hoffnungslos veraltet, unnötig und derlei mehr.
Klar: Zumeist ist das gebrauchte Hardware, die ich aufarbeite. Aber das ist mir persönlich lieber als das ein komplett neues System für meine Belange erstellt werden soll. Mir ist auch klar, dass dies wenn überhaupt nur eine kleine Ausrede ist. Aber vielleicht ein möglicher Weg. Denn selbst #Fairphone und Co. sind nur Beruhigungen für das eigene Gewissen, aber nicht wirklich "fair".
Wie gesagt: Mich stören da etliche Dinge und von daher habe ich die bei mir befindlichen Systeme wahlweise direkt mit Libreboot oder Coreboot ausgestattet. Beispielsweise bei Lenovo-Notebooks gibt es eine Blacklist für nicht erlaubte Wifi-Chipsätze. Das reichte mir bereits, da weitestgehend Atheros-Chips mit freien Treibern funktionieren. Die meisten Notebooks nutzen aber Intel-Karten und die funktionieren dann nicht.
Also da sind mir die meisten Distributionen einfach zu sehr kompromissbereit und insofern schaue ich auf die Liste der FSF und den dortigen Distributionen! So bin ich auch bei #Parabola und dann auch bei #OpenRC angekommen.
Davon hat sich #Hyperbola los gesagt und verfolgt dahingehend ein ähnliches Konzept wie ebenso #Debian. Es werden auch Sicherheitspatches portiert und entsprechend angepasst. Unterschied nur: Komplett freie Repositories, kein non-free vorhanden und Arch-Basis - also pacman.
Also inzwischen schätze ich es sehr: Klar ist das durchaus auch mit Mehraufwänden verbunden. Allerdings gefällt es mir auch entsprechend frei auswählen zu können. Als Derivat von #Arch-Linux und #Parabola hat sich #Hyperbola LTS-Unterstützung zum Ziel gesetzt. Sehr angenehm!
Deswegen bin ich gleich fort aus dem Bereich und habe mich entsprechend umgesehen! :) Bis dato bin ich bei #Hyperbola sehr zufrieden und #Slackware ebenso.
Umgekehrt bei #Hyperbola musste ich gar nicht erst verzichten: #Gnome und #Budgie-Desktop klappen soweit problemlos. Klar: Sie wurden auch modifiziert, aber funktionieren problemlos. :)
Ich möchte nicht Schadenfreude zeigen, aber es wäre doch einmal interessant zu sehen was genau dann passiert falls derlei Dienste dann nicht mehr verfügbar sind. ;-)
Je nachdem: Ich habe mit dem Wechsel des Initsystems unter Debiansystemen eher schlechte Erfahrungen gemacht. Bei einem letzten Versuch unter #Trisquel als Derivat seitens #Ubuntu wurde das komplette System unbrauchbar gemacht, da Abhängigkeiten bei der Entfernung entsprechend nicht ignoriert werden konnten.
Von daher bin ich vollends zu #Slackware und #Hyperbola gewechselt, weil mir tatsächlich der dortige Ansatz viel besser gefällt und auch mehr zusagt. :)
Nun die Menschen haben für den Moment entschieden und offensichtlich ist es ihnen wichtiger ihre Filme und Unterhaltung durchweg "online" zu konsumieren. Bleibt die Frage was passiert wenn dann einmal "Internetzugriff" nicht mehr gegeben ist - aus welchen Gründen auch immer. Genau dann werden wir merken wie abhängig wir wirklich sind.
Hmm, also mein #Hyperbola funktioniert problemlos mit #OpenRC und #Gnome. Allerdings gibt es natürlich auch inzwischen weitere Erkenntnisse. Aber ich bin sehr zufrieden mit dem System hier. :)