Ich gebe dir Recht: Das neue "Galactica" ist wirklich extrem düster. Dennoch finde ich die Serie äußerst gelungen, gerade weil sie auch sehr kompromisslos mit einigen Aussagen ist. Die Folge "33 Minutes" aus der ersten Staffel beispielsweise ist meiner Meinung nach absolut unerreicht hinsichtlich Inszenierung und auch der schauspielerischen Leistung. Allerdings habe ich auch zwischen den Folgen teils längere Pausen machen müssen, gerade weil dann ein Gedankenkreisel mit Abgleichen und Bezügen zur "realen Welt" entsteht. Daher habe ich dann die entsprechenden Gedanken mitgenommen und reflektiert bevor ich weiter gemacht habe.
Nun ja: Es gibt kein rein glückliches Ende, aber ein vielsagendes. Denn am Schluss erhält der Zuschauer eine Warnung vor der eigenen Arroganz. Und wenn man so manche "Experten" über die "künstliche Intelligenz" reden hört, dann sollten wir vielleicht auch einmal zuhören. Keine Frage: So leicht wird kein Terminator oder Zylone entstehen. Aber es ist ja auch weit mehr in der Botschaft! ;-)
Der Vergleich erscheint mir irgendwie unpassend: Ja, es gibt da sehr viele Konflikte. Aber es geht auch um den Kampf zu Überleben. Und darum etwas wie ein "Miteinander" mit Menschen unterschiedlichster Herkunft zu etablieren. Misstrauen? Ja, vorhanden. Teils mit Recht, teils aber auch nicht. Aber "Galactica" erscheint mir der falsche Vergleich. Beides gesehen, "BSG" finde ich nicht schlecht, aber beide Erzählungen haben unterschiedliche Gewichtungen.
Lohnt sich wirklich: "Universe" setzt da einen ganz anderen Ton und suggeriert auch nicht stetig eine Lösung sondern zeigt Hoffnung in aussichtlosen Situationen ebenso wie vielschichtige Charaktere. Dabei sei noch erwähnt, dass die "Destiny" - das Raumschiff - sehr weit weg unterwegs ist und vollkommen neue Bereiche entdeckt.
"Atlantis" hat interessante Charaktere, aber "Universe" ist eindeutig nochmals besser. Und "Earth: Final Conflict" ist dahingehend auch nicht schlecht.
"Star Trek" ist sicherlich interessant und auch vielseitig. Aber ich mag die die kleinen Serien ebenso: #Stargate-Universe beispielsweise ist außergewöhnlich gut.
Ich finde das Konzept sehr interessant. Vor allem weil die Serie ja auch andere Konzepte verfolgt und viele Zwischentöne zeigt. Aber offensichtlich passt hier genau das was schon bei #Babylon-5 ein Problem war: Der Zuschauer sollte ja auch "mitmachen". Der einzige Vorteil? #Babylon-5 zeigt einen großen "Konflikt", mit einigen effektvollen Einlagen.
Das liegt noch vor mir: Sofern mein Neffe daran Interesse hat, gerne. Aber derweil liegen ihm die alten Filmation-Serien derweil noch lieber. Also die mit einer "Abschlussmoral" und "Erklärung" aus den frühen 80ern. ;-)
Stimmt, allein der Krieg zwischen Minbari und Menschen beruhte ja auf einem tragischen Zwischenfall. Allerdings hat die Serie auch immer wieder einen Gegenpol gezeigt und was die Formen von Hass und Hetze, Vorurteilen und Rassismus anrichten. Der Weg von G'Kar beispielsweise oder Londo!
Jup, stimmt. Auch "Nightwatch" ist ja bei #Babylon-5 sehr offenkundig. Aber wer das nicht sehen bzw. nur auf Etwas reduzieren will, der wird das nicht sonst nicht wahrnehmen. Schade! Gleiches ja auch für Bücher, sowohl fiktiv wie auch nicht-fiktiv.
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Sunday, 03-Jun-2018 06:59:14 EDT
Tobias DausendIch überlege gerade meinen Heimserver komplett zu migrieren. Bis dato ist da ein kleiner Raspberry Pi sowie noch ein Intel NUC im Einsatz. Allerdings sind Beide einfach wie schlicht proprietär in der Gesamtausstattung. Klar: Ich habe mich bis dato arrangiert aber warum nicht einmal weiter über den Tellerrand schauen nach einer möglichst freien Alternative? Vielleicht sogar mit #Libreboot, aber im Mindestmaß #Coreboot. Und das Ganze dann im Betrieb mit #Parabola als Basissystem? Klingt durchaus interessant gerade. #Free-and-Libre
Wenn ich allein auf einige Diskussionen der letzten Tage zurück blicke: Warnungen vor #DRM werde großteils ignoriert, weil es "ja nicht so sonderlich schlimm oder gar auffallend wäre". Und proprietäre Fehlentwicklungen werden als gegeben hingenommen (mit Verweis auf ein Zitat eines Kommentars auf Golem.de: "Womit MS allem Anschein nach alles richtig machen. Wenn es alle wollen, kann's gar nicht so falsch sein.") aber kaum mehr hinterfragt. Stattdessen wird aus dem Ganzen eine komplett verwobene wie auch verworrene Denkgeometrie erstellt, in welcher dann beispielsweise so mancher Mitwirkender hinter der Distribution #Ubuntu tatsächlich vom "Fehlschlag" auf globaler Ebene redet. Fehlschlag deswegen, weil nicht genügend Angesprochene sofort aufspringen. Letztlich damit der Schulterschluss zur besagten Denkgeometrie.
Und während "wir" dann immer wieder darüber sprechen, dass es doch "gar nicht so sonderlich schlimm ist" und man immer wieder die nächste Ausrede meint zu finden passiert genau das Gegenteil davon. Aber das bekommen wir schon längst nicht mehr mit, weil wir selbst aus den offenkundigsten Warnungen - ob nun in Form fiktiver Geschichten oder mehr als nur realer Berichterstattung - nicht lernen WOLLEN. #Stop-Playing-Bullshit
@majestyx Es verwässert sich zusehends: Mir wäre es lieber wenn sich freie Software auch defakto wirklich weiterhin abhebt und tatsächlich auch Idealen folgt. Wenn ich beispielsweise lese, dass mit #Pixelfed eine Alternative zu #Instagram entwickelt wird und diese aber wiederum "Recaptcha" von #Google einbindet ist dies das genaue Gegenteil davon.