"Ich bin nach 1945 geboren. Ich schulde der Welt einen Scheiß!"
Und gejubelt wird zu dem vollkommen falschen wie auch deplazierten Kommentar: Jeder von uns hat eine Verantwortung und bei dieser geht es wohlweislich sowohl um das eigene Verhalten als auch das Gebaren auf weit größeren Ebenen. Geschichte sollte sich nicht einfach nur wiederholen und wir haben tatsächlich die Verantwortung aus der Vergangenheit zu lernen und uns an die Folgen von #Hass, #Hetze wie auch #Diskriminierung zu erinnern. #Würgreflexe
"Gegenfrage, wieviel Tote verursachten imperiale oder gar sozialistische Interventionen in den letzten Hunder Jahren. Hört doch endlich mal auf mit der Schuldkultkultur - jede Epoche hat ihre Toten zu beklagen."
Die "Selbsterhöher" werden mitnichten müde sich von jedweder Verantwortung freisprechen zu wollen. Sie nehmen dabei das Bildnis einer aufgezwungenen "Schuld" auch bezeichnet als "Schuldkult", um dann im Anschluss das relativieren und sich als Opfer darstellen zu können. Damit sind sie ihrer Meinung nach unbescholten und frei von vergangenen wie auch zukünftigen Taten. #Würgreflexe
@aarkon Ein Schritt in neue Richtungen durchaus. Allerdings ist es ja auch keine völlige Weigerung sondern schlicht die Art wie man auf Sachlagen hinweisen möchte. Ich gebe immer wieder in Gesprächen weiter, dass man mich über X erreichen kann - XMPP, E-Mail, Tox, Telefon. Wer dann reden möchte und nicht weiß wie man bestimmte Software einrichtet, dem helfe ich auch gerne. Bisweilen hat genau das wunderbar funktioniert. Wenn dem nicht so ist, wird aus einer Form der "Inklusion" eine "Exklusion" und das kann niemals gut sein.
@aarkon Ähm, auch #Signal ist nicht komplett "offen". Vorzugsweise weiterhin zentralisiert. Und ich verfolge da einen ganz einefachen Ansatz: Wer nicht mag, der hat schon. Wenn Kommunikation nur noch an ein Medium gebunden wird, dann wird sie "exklusiv" aber gleichermaßen "wertneutral" bis tatsächlich sogar "wertlos". Das "exklusive Moment" ist nämlich ein Vorgehen getreu dem Folgenden: "Du bist dabei und wirst mit Kommunikation bedacht. Oder eben nicht und du bist raus!"
Wer kommunizieren möchte, hat mehr als genug Möglichkeiten auch ohne Zwänge.
@aarkon Gibt es, gar keine Frage. Allerdings auf einer anderen Ebene: Zuletzt bei der Entwicklung einer Unterstützung für ActivityPub. Allerdings hat man sich dann zusammengesetzt und konnte Probleme klären. Natürlich hat #GNU-social auch arge Probleme Interessierte zu involvieren, gerade auch im Hinblick auf die anderen Projekte. Ich denke auch, dass #postActiv nicht ohne Grund als Fork entstanden ist.
Nicht "Alles" benutzen zu wollen ist kein Hemmschuh, wenn man eigene Ideen integriert oder schlicht einen #Gegenpol errichtet. Man muss in quelloffener, freier Software nicht noch proprietäre API-Aufrufe integrieren nur weil das vermeintlich "erforderlich" scheint.
@hay Besides the fact that really many open-source solutions are hosted on the platform by "large company" in case of #Github. Perhaps blaming the teams not using more decentralized solutions? And the "even larger company" is not known for "loving open-source" in case of #Microsoft, that's just a marketing lie.
Tja, soviel nun dazu: #Github befindet sich nun mehr oder minder offiziell in der Hand von #Microsoft. Die Liste nicht mehr nutzbarer Bereiche des Internets wird immer länger und länger. Aber klar: #Pragmatismus ist ja auch eine so dermaßen "gute" und "weit verbreitete" Einstellung. #Stop-Playing-Bullshit
@aarkon Das Moment "Wir wissen was gut für dich ist!". Es ist an für sich nichts dagegen einzuwenden, wenn aber Optionen konfigurierbar verbleiben und entsprechend ausgestaltet werden können.
Bei mir mündete das eher in einer traurigen bis teils auch hoffnungslosen Stimmung. Wie gesagt: Ich habe das dann bisweilen auch kompensiert mit einem Buch oder etwas Anderem. Allerdings gibt es in der Serie selbst auch bei tiefer Durchsicht einige Sympathieträger, die auch während der gesamten Zeit erhalten bleiben: Der Charakter "Karl Agathon" ist solch Einer beispielsweise.
Konkret geht es darum, dass sog. "Trending Hashtags" implementiert werden sollen und der Wunsch zum Deaktivieren dieser Option besteht. Die Frage ist: Warum muss man vorzugsweise aus den zentralen Systemen übernehmen? Warum nicht einfach einen echten #Gegenpol entwerfen? Und wie so oft zeigen sich auch in der Argumentation erste Brüche, die ich auch bereits bei #Diaspora gesehen habe: Die tatsächliche #Selbsterhöhung zeigt wieder einmal ihre Wirkung. #Stop-Playing-Bullshit