@kame Kurzum: Das war wirklich nur eine Erklärung der eigenen Vorgehensweise, gerade weil ich ja auf die Sensibilität der "Worte" hinweisen wollte. Dann war das doch weit zu ernst formuliert. Mea culpa! :-)
@kame Nein, bitte keine Entschuldigung, Karsten. :) Ich wollte da nur die beiden Eindrücke einfach mal entsprechend textuell verwerten und gegenüberstellen. Komplett wertneutral. Der letzte Satz war dahingehend eine Ergänzung aus der eigenen Erfahrung heraus. Und jetzt muss ich mich entschuldigen falls mein Beitrag zu weit in eine andere Richtung gedrängt hat: Sorry!
@kame Ich bin ein Freund der situationsbedingten Sprache: "Du verhälst dich mehr als nur unangemessen.", höfliche Form. Abwandlungen gibt es durchaus, je nach Art und Verhaltensweisen. Bezugnehmend auf unser zurückliegendes Gespräch aber auch noch: Ich vermeide tatsächlich bei reiner Online-Kommunikation eine rüpelhafte Wortwahl. Es fehlt nämlich dazu auch Mimik und Gestik wie auch die direkte Reaktion des Gegenübers. Dabei finde ich es aber wichtig auch über Worte generell nachzudenken und auch den Kopf VOR ihrer Verwendung einzuschalten. :-) "Behindert" ist ebenso schlecht wie "Krüppel" für Menschen mit Einschränkungen. Letzteres habe ich selbst schon erleben können, als ich während einer Unterzuckerung auf Hilfe angewiesen war.
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Tuesday, 29-May-2018 13:36:19 EDT
Tobias DausendWie heißt es so schön? Eine Gesellschaft, die das Wort "behindert" als Schimpfwort nutzt, hat ein Problem. Wie tief dieses Problem nunmehr liegt darf ja Jeder selbst entscheiden. Allerdings eine Frage dazu: Habt ihr euch schon einmal gefragt was das überhaupt bedeutet mit einer "Einschränkung" zu leben? Nein? Probiert es einmal und ihr werdet durchaus erkennen, dass wir noch sehr viel Arbeit vor uns haben.
Ach ja und falls ihr dann schon dabei seid etwas zu reflektieren: Probiert das dann auch einmal mit Menschen, die aus einem anderen Land kommen und nicht die Sprache beherrschen aber durchweg Wut und Hass ernten, schlicht nur weil sie anwesend sind. Was lehrt uns das? Sprache ist ein mächtiges Werkzeug, für das Gute aber auch für andere Dinge. Gebrauchen wir sie weise und lernen aus Fehlern. #Aufruf #Meinung #Gedanken
@kame @hikerus Also dazu noch eine Gegenperspektive: Jeder spricht aus der eigenen Brille heraus und entsprechend auch auf Basis der eigenen Erfahrungen. Diese können gut oder jeweils auch eben schlecht sein - frei von einer weiteren Einordnung. Allerdings finde ich es auch eben wichtig, dass derlei auch angesprochen wird und das entsprechende Vorgänge tatsächlich "verbrannte Erde" hinterlassen. Natürlich sollte man immer auch kritisch gegenüber sich selbst verbleiben. Jedoch hat das gestrige Gespräch viele verschiedene Blickpunkte gehabt und der "Brüllaffe" steht für eine ganz bestimmte Form des Vorgehens, jederzeit änderbar, jedoch auch willentlich und wissentlich eingesetzt.
@diritschka Na ich hoffe doch nicht, dass du mich jetzt blocken "musst". Das durchbricht ja das Ziel. Falls du da Erkenntnisse hast: Kannst du diese teilen? Wäre klasse und ein "Dankeschön" von meiner Seite vorweg. :)
@diritschka Hmm, also dazu müsste ich mir mal Friendica anschauen. Allerdings gibt es bei #Diaspora beispielsweise die Möglichkeit sich von einer Konversation abzumelden. Vielleicht auch in den Einstellungen bei #Friendica?
@diritschka Du bist doch gar nicht in den Erwähnungen inkludiert. Insofern kann ich dir nicht sagen, ob das geht oder nicht geht. Auch kann ich zur Formatierung nur wenig sagen, da ich nicht weiß wie die Inhalte weitergereicht worden sind.
@kame Okay, danke für die Rückmeldung, Karsten. Bezüglich des "Brüllaffens" gebe ich dir auch Recht und meines Erachtens ist das keine persönliche Beleidigung sondern die Beschreibung des Verhaltens und das ist durchaus änderbar. Ebenso sollte das auch direkt in der Situation dem Gegenüber mitgeteilt werden, Also Umgangsformen sehe ich dadurch sogar in Sachen Ehrlichkeit bestärkt. Natürlich haben wir uns auch direkt über Nicht-Anwesende unterhalten. Gar keine Frage!
Aber ich denke der geneigte Leser sollte das auch so verstehen können, dass Jeder von uns Selbiges auch bereits zuvor autark auf andere und unterschiedlichste Weisen in Gesprächen probiert hat und es auch immer wieder probieren wird. ;-)
@kame Zu persönlich auf dich bezogen? Oder zu persönlich "nahe tretend" (beleidigend)? Nachträgliches Bearbeiten wäre etwas schwierig, da diese auch föderiert und bei Anderen gesichert werden muss.
@korallenherz Na ja? Der hier spricht auch für sich:
"Bin absolut kein Rassist ! Aber bin dafür das kriminelle Ausländer sofort abgeschoben werden und ich bin gegen Merkels asylPolitik ! !"
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Monday, 28-May-2018 17:29:06 EDT
Tobias DausendKleine Anekdote noch zum Ende des Tages und aus der direkten Erfahrung: Schauen wir noch konkret hin, werte Mitglieder in dezentralten Netzwerken? Oder lenken wir wieder ab? Das Gesellschaftssystem ist überdiemaßen beschädigt und wenn man dies feststellt, wird man sogleich wieder in eine Schublade gestopft und damit auch eigene Erfahrungen abgesprochen. Ist ja Alles viel zu simplifiziert und man erhebt sich über Andere!
Gegenperspektive? Die Beteiligung am Gespräch. Aber das ist ja verpönt, richtig? #Stop-Playing-Bullshit
@kame Also bis 2012 hatte ich es noch mit einem Forum für ein PC-Spiel - genauer gesagt ein sog. "Massively Multiplayer Online"-Spiel zu tun. wobei ich Selbiges dann von 2010 an verwaltet habe - vorzugsweise nur kommissarisch, da ich der Meinung gewesen bin, dass die Gemeinschaft sich selbst stützen kann und Jeder seinen Teil beiträgt. Das Endergebnis war allerdings ziemlich ernüchternd, obgleich klare Regen existiert haben.
Alles in allem bleibt mein Idealismus aber davon unbenommen. Wir Menschen können es besser machen! :) Und für den Moment würde ich in Anbetracht der fortgeschrittenen Stunde auch pausieren und die Nachtruhe einleiten. Schlaf gut.
@kame Eine mögliche Schlussfolgerung ist der Rücksprung zu den frühen Formen des Internets und damit zu einer Form der #Netiquette. Aus eigener Erfahrung kann ich aber auch sagen - gerade hinsichtlich Forum: Egal wie man es macht, es wird in einer Form "falsch" laufen. Macht man es komplett öffentlich bilden sich Gruppen. Man macht es in einer geschlossenen Gruppe, so wird dann wiederum bei entsprechender "Kampagne" wiederum Parteilichkeit unterstellt. Von daher ist der Grundbaustein schlichte Höflichkeit und klare Regelwerke für ein Miteinander. Der gern genutzt Satz "Be nice to each other!" funktioniert mitnichten, da ja auch Diskriminierende ihre Meinung als "nice" beispielsweise empfinden.