Wenn ich Hashtags wie #Fuck-Off-Google, #Fuck-Off-Nestlé oder #Fuck-Off-GOG nutze, so meine ich schlicht und ergreifend das System dahinter und wie diese Organisationen mit den Menschen umgehen. Am Besten sind derlei Hashtags natürlich kombiniert mit einem längeren Text und / oder einem konkreten Artikel mit Hintergrundinformationen. Wie weit sollen aber neoliberale Vorstellungen noch gehen? #Unsinn #Gedanken #Meinung
@alexanderebhart Und letztendlich bleibt die Frage, ob die Kontakte dann bei #Signal bleiben oder aber schlussendlich wieder zu den komplett proprietären Diensten wechseln. Das ist natürlich immer auch eine individuelle Entscheidung. Wichtig wäre aber, dass verstanden die Grundprobleme verstanden werden und nicht nur das nächst-kleinere Übel genommen wird.
@alexanderebhart #Signal ist aber die Ausgestaltung des gleichen Problems: Keine eigenen Server beispielsweise! Natürlich kann man probieren stufenweise vorzugehen, aber was hat das in den letzten Jahren konkret gebracht? Mehr Bewusstsein für #Datenschutz? Nicht wirklich.
@nipos Durchaus, genau das wäre dann auch meine Hoffnung. Allerdings erscheint sie mir dennoch sehr klein, da wir hier ja bereits wieder über XMPP diskutieren und das anscheinend zu kompliziert ist. Dabei sollte doch gerade der Nutzer / die Nutzerin Interesse an den eigenen Fähigkeiten und deren Ausbau haben.
@alexanderebhart @nipos Es gibt da "nur" dieses wirklich "marginale" Problem, dass #Signal die Server-Strukturen von #Amazon nutzt. Und ja, das meine ich durchaus sarkastisch und zwar allgemein betrachtet. XMPP ist eine durchweg gute Möglichkeit, aber es gibt noch Andere wie beispielsweise #Tox. Dieses System kann ebenso direkt genutzt werden und hat überhaupt keine Serverbindung.
Und bei XMPP gibt es auch Ausweichmöglichkeiten hinsichtlich Client-Anwendungen. Wenn Kommunikation nur noch auf ein Medium begrenzt wird, darf sie durchweg hinterfragt werden!
Genau: NICHTS, Trump schließt sich mitsamt seiner Regierung vollumfänglich der Betrachtung der amerikanischen Waffenlobby an. Bedeutet: Bewaffnete Sicherheitsleute und Lehrer, die inkognito mit Waffen ausgerüstet werden. Noch dazu wird wirklich scheinheilig mit anderen Unglücken argumentiert. So hätte nach Trump das Attentat auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" durch einige gute Menschen mit Waffen verhindert werden können.
Und das Schlimme dabei? Das meint dieses Armutszeugnis eines Präsidenten und Politikers auch noch ernst. Über kausale Zusammenhänge und Effekte einer immer weiter martialisch hochgerüsteten Gesellschaft macht man sich da so gar keine Gedanken mehr. Aber den Willen der Schüler, Eltern und Lehrer, die Demonstrationen hinsichtlich einer Verschärfung des Waffenrechts, darüber redet man dann nicht mehr? Und das ignoriert man dann weiterhin? Kein Wunder, dass unsere Welt so ist wie sie ist. Wenn solche sprichwörtlichen Idioten, getarnt als "Politik" und "Lobbyisten", jeden Versuch von vorwärtsgewandter Veränderung zum Positiven im Keim ersticken? #Ärger #Politik #USA #Irrsinn
@schulzlinux Jup und die Bevölkerung lässt sich damit auch noch wunderbar mobilisieren bzw. in dem Glauben belassen, dass es tatsächlich "Gewalt" ist. Aber wehe dem man ist dann selbst "betroffen". Eigene Betroffenheit kann so ziemlich Alles verändern! #Autokratie
In Person wurde hierzu der Herr Stephan Mayer, seines Zeichens parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, zur Situation in #Ellwangen befragt. Auch fällt wieder der Wortlaut "gewaltsam". Bis dato gab es aber keinerlei Erkenntnisse zu Waffen und es wurde auch Niemand verletzt. Ab wann spricht man neuerdings denn bitte von Gewalt? Wenn Menschen protestieren und aus Angst reagieren?
@gambajo Offensichtlich war / ist es eben mitnichten selbstverständlich. Es fällt nur noch deutlicher auf, je mehr das eingefordert wird. Genau dort befindet sich nämlich eine Sollbruchstelle der Gesellschaft: Es gibt Teilnehmer, die willentlich und wissentlich sich über Andere stellen und das als ihr "Recht" sehen.
@markus @schulzlinux Brauchen wir da die Fragestellung, ob Jemand "rechts" als politisches Spektrum einzuordnen ist? Zumindest schaut man zur Seite und drückt sich vor der Debatte. Und es drücken sich gerade sehr Viele vor genau dieser Debatte. Das bemerke ich immer wieder in den Gesprächen. Was ich dann probiere ist es ins Bewusstsein zu rufen wie schnell eine Selbsterhöhung passieren kann und simpel der Weg ist, dennoch riskant und gefährlich am Ende. Nicht nur Deutschland hat ein solches Problem mit dem "zur Seite schauen".
@markus Und ich weiß selbst wie das klingen mag, aber diese Geschichte ist tatsächlich passiert. Man möchte das erst nicht glauben: Warum haben die Meisten überhaupt nicht zugehört? Sind wir denn nicht schon sensibilisiert? Nein, bisweilen nicht. Das war für mich damals auch ein sprichwörtlicher Schock. Ebenso wie es dann heute immer noch passiert wenn sich Gesprächspartner nur mit dem Passus "Privat ist der / die aber total in Ordnung. Verstehe das jetzt auch nicht, aber nun ja!" äußern, wenn sie dann von fremdenfeindlichen Ausbrüchen im eigenen Bekanntenkreis erzählen. Leider ist das dann wirklich nur ein Bericht und man selbst sitzt daneben und schaut die Person dann nur fragend an bzw. stellt die Frage: "Und warum lässt du das zu?" Die Antwort: "Was soll ich denn machen? Ich mag den Menschen doch eigentlich!" Kann man sich nicht vorstellen bis man selbst derlei hört oder sogar in die Situation befördert wird.
"Meine Bekannt wählt auch die AfD. Sie ist halt mit der ganzen Einwanderung nicht zufrieden!" Eine Antwort von mir dazu war dann: "Dann wählt deine Bekannte eine rassistische, rechtsextreme, fremden- und menschenfeindliche Partei. Ich hoffe sie ist sich dessen bewusst?" Reaktion: "Ich vermeide es mit ihr darüber zu sprechen."
Und damit enden dann zumeist die Gespräche. Das ist Alles sehr viel näher als wir alle glauben. @schulzlinux
@markus Politik (aber nicht nur) hat ein Problem ein stringentem Vorgehen und klar nachvollziehbarem Verhalten. Der Passus "aber nicht nur" bezieht sich dann weitestgehend globaler auch auf gesellschaftliche bis wirtschaftliche Bereiche. Ein direktes Beispiel? Ich hatte vor zwei Jahren einen externen Kollegen, der unglaublich provokant gewesen ist: Er hat Streit als LIeblingsbeschäftigung unter die Leute gebracht und Unfrieden. Der Höhepunkt war dann erreicht als er dann "mal eben" in einem Nebensatz den Holocaust leugnete: Dieser sei halt nicht SEINE Geschichte. Der Versuch bei Verantwortlichen zur Maßregelung scheiterte ... es erfolgte nur die Antwort: "Nun, der will halt nur seinen Job machen." Und die Anzeige bei der Polizei verlief im Nichts und wurde nach einiger Zeit eingestellt. Es stand dann Aussage gegen Aussage!
Der Herr "glänzte" auch durch weitere Aussagen wie zum Beispiel: "Siehste, wir Weißen sind halt intelligenter als die Farbigen! Das war geschichtlich schon immer so." Rassismus und Diskriminierung wie auch Diffamierung sind keine Meinung. @schulzlinux
@majestyx Ja, bedacht ist das durchaus. Nur leider schwierig zu unterscheiden. Nur weil wir das wissen, heißt das ja noch längst nicht, dass Andere das auch wissen (wollen). Und dann erreichen derlei Teilnehmer und Verantwortliche hinter den Profilen nun doch wieder ihr Ziel. Ein schlimmer Kreislauf!
@bobopk @homer77 @paulfree14 @dublinstinkt Kann ich nachvollziehen. Aber am Besten testest du auch aus: Vielleicht ist dein Gegenüber auch nur unentschlossen und kennt derweil nur Vorurteile. Dann wäre eine ruhige Herangehensweise hilfreich. Es geht ja um ein Miteinander in dem konkreten Falle. Wenn du natürlich einen ausgewachsenen Demagogen und Wortgeber vor dir hast, hilft nicht mehr viel - außer Widerspruch. Irgendwann muss man es dann leider auch laufen lassen und nur noch in wirklich krassen Fällen widersprechen. Denn das ist auch eine Taktik: Energie binden und damit Effizienz der Argumentation schlichtweg in einer Kiste wegsperren.
@homer77 Es ist nicht schlimm seine Position zu ändern. Manchmal fehlt auch wirklich der Hintergrund und das Wissen. Schlimm wird es nur, wenn man dabei bleibt und "ultimativ Recht" haben will. Ich denke auch, dass ich in meinem Leben bereits Vorurteile pauschal geäußert habe. Aber man lernt dazu und wenn dieser Appell auf fruchtbaren Boden fällt ... dann ist das ein guter Diskurs. Man überdenkt die eigene Position, baut diese um und entdeckt neue Paradigmen und Definitionen. :-) @paulfree14 @bobopk @dublinstinkt
@kartoffelsalat Nun ja? Sehe ich auch so. Aber es geht auch darum aufzeigen zu können wie schnell Begrifflichkeiten umgedeutet und in einen neuen Kontext gesetzt werden. Das geschieht vorzugsweise mit Absicht und erscheint erst einmal als die "Macht des Einfachen" - also des Individuums. Allerdings wird das nunmehr genutzt, um Grenzen des Sagbaren immer weiter in bestimmte Richtungen zu dehnen. In der Hoffnung das dieser "neu geschaffene Narrativ" dann nicht nur gesellschaftlich adaptiert sondern sich tatsächlich auch in realen "Handlungsmotiven" widerspiegelt.