@inaktion Natürlich ist das lächerlich. Aber leider wird der Müll gesellschaftlich immer noch ... IMMER NOCH ... akzeptiert. Ist so, weil ... ist so. Ätzend! Nebenbei: Ich mag gar nicht so sehr "Marzipan". :P Aber ich zähle mich dann auch nicht zum "Kundenkreis" ... respektive Kreis der "Angesprochenen".
@inaktion Allein bei dem Namen kriege ich eine krause Stirn. Aber hauptsache ... "Männersache". Gibt es auch "Frauen-Sache"? *kopfschüttel* Damit auch schön Stereotypen bedient werden können. :(
morgen, Sa. 13.10. wird es im Rahmen des #VCFB in #Berlin (vcfb.de/2018) eine #Cryptoparty geben. Neben den üblichen Themen wird museumsreife #Cryptographie (z.B. #Enigma) vorgestellt. Klingt spannend!
@mischk Ich finde das an für sich eine tolle Idee. :) Werde auch später darauf verweisen. Aber so wie bei einem offenen Wiki-Eintrag ebenso: Nicht Jeder meint es gut und offensichtlich fühlte sich Jemand berufen dort eine Runde seiner Meinung freien Lauf zu lassen. Dabei hast du den Rahmen mit Nationalsozialismus und Faschismus klar schon abgegrenzt. Natürlich kann man das auch erweitern! Dann aber bitte mit Bezug und Begründung.
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Friday, 12-Oct-2018 07:01:03 EDT
Tobias DausendNur einmal so als kurze #Erinnerung: Die NachDenkSeiten (oder besser auch #Querfront-Seiten) befassen sich nur sehr oberflächlich mit "linker Politik", wenn überhaupt. Jetzt wird wieder Solidarität umgedeutet mit Neoliberalismus und dabei wird komplett ignoriert worum es eigentlich geht: Menschen helfen, ungeachtet von Grenzen und Nationen. Aber wie eh und je: "Links" schreiben, aber "Rechts" meinen. Nationalismus ist kein Ausweg, ebenso nicht darauf bezogene Strukturen. Ja, natürlich gilt es neoliberale Vorhaben aufzudecken, aber mitnichten so. Und wenn man von dort Inhalte teilt, so gibt man diesem Unsinn auch noch Aufmerksamkeit. #Gedanken #Meinung
Huhu @mischk: Ich war einmal so frei und habe etwas in deiner FAQ aufgeräumt. Ich weiß nicht wer konkret dort "Komunismus" untergebracht hat, allerdings scheint das vor zwei Tagen passiert zu sein - wenn ich die Funktion "History" korrekt ausgewertet habe. Insofern sollte nun der Ursprungszustand wieder passen!
@korallenherz Der Herr Räpple ist entweder ein Scherzkeks oder aber er versucht schlicht nur Inkompetenz zu kaschieren. Denn man schaue sich einfach nur sein Profil an, folge danach dem angegebenen Link zur Webseite und bekommt genau die gleiche Meldung. Subjektive Schlussfolgerung meinerseits: Herr Räpple bietet einen Webservice an und hat schlicht dazu einen Bereich seines Webservers dafür vorgesehen. Insofern ist ALLES betroffen! Sehr gut. ;-)
@amaz1ng @frank Huhu, sorry für den dicken Einwurf meinerseits. :) Nur fiel mir dieser "Ausflug" zu der Karikatur ein und da wollte ich die Gedanken einfach entsprechend festhalten.
@amaz1ng @frank Das Problem ist aber die Auswertung und Reaktion der Bildnisse wie auch die Intention der Karikaturisten selbst. Klar, sie wollen großteils auf Missstände hinweisen, aber ich habe persönlich aufgehört solche Bildnisse überhaupt in die Betrachtung zu ziehen und eher zu überlegen wie ich / wir dann überhaupt die Situation weiter vermitteln könnten. Denn die Aussage selbst ist für den "Reichen" (Stereotypen ahoi) ja überhaupt rational und schier selbstverständlich. Wir Menschen sind von Gewohnheiten und Verlangen auch gesteuert und selbst wenn mir Jemand sagt, dass Macht und Geld ihn niemals verändern würden ... es bliebt eine Lüge und ein Selbstbetrug. Anders formuliert: Das Problem ist das System selbst, der Umstand wie Geld und Macht verteilt werden und wurden. Jetzt könnten wir daran arbeiten den sprichwörtlichen "Zusammenbruch" zu beschleunigen - dieser wird früher oder später kommen. Aber sind dann ALLE Menschen mit einer guten Wegstrecke versorgt? Ich habe bei #Diaspora einige Teilnehmer / Teilnehmerinnen kennenlernen dürfen, die dieses Modell verfolgen ... und ich möchte beispielsweise nicht einfach "Opfer" definieren.
Gemeint damit sind "Tod durch Hunger", "Tod durch Umstürze" etc. und Kollateralschäden zu definieren macht genau das Gleiche wie besagte heutige Teilnehmer / Teilnehmerinnen, die keine Empathie aufweisen können und dann sehr viel vom "Kuchen" nehmen (Bildnis). Am Ende ist es der Gedanke daraus resultierend: Es gibt nicht einfach nur eine "Elite". Wir Menschen treffen dumme Entscheidungen und zu oft wollen wir über sie nicht sprechen. Niemand ist davor gewahrt, egal ob "reich" oder "arm" und Stereotypen helfen dabei nur bedingt sofern man sie nicht erklärt.
@kromonos Finde ich gut, aber Microsoft steuert nicht wirklich etwas bei. Es ist eher so, dass ihr Präsenz einfach mehr verteilen. Bleibt auch zu hinterfragen, ob sie all das machen würden sofern eben nicht unzählige Standbeine vorhanden wären. Mal ganz davon abgesehen glaube ich ihnen wirklich erst, dass sie es ernst meinen sofern der komplette Code von allen Windows-Komponenten unter einer quelloffenen Lizenz verfügbar und für Jeden zum Archivieren vorhanden ist. Am Besten dann noch bitte alle Schemazeichnungen und Konstruktionsentwürfe für die X-Box - zumindest die erste Version.
Ich würde nicht drauf setzen, aber bisweilen glaube ich einfach nicht an dieses Bildnis welches Microsoft nun zu vermitteln versucht. Wäre es ihnen wirklich ernst damit: Sie wären schon längst damit angefangen Teile von "Windows" zu veröffentlichen. :)
@vilbi @juh Korrekt, diese Frage wird ja auch entsprechend im Artikel gestellt bzw. mit einer Antwort versehen: "Dieses Verhalten bezeichne ich als digitale Solidarität. Halte dein Geld in den eigenen Reihen! Hilf mit, kollektive Infrastruktur aufzubauen! Sei digital solidarisch!"
Für #Mastodon läuft das jetzt etwas anders, soweit ich weiß. Aber die Welt der freien Software ist ja eben nicht gerade klein. Das ist gut so. Und dennoch lebt da viel Enthusiasmus. Genau diesen zu bestärken, Gegenperspektiven zu eröffnen und dann langfristig zu neuen Modellen gelangen: Das wäre schön.
@kromonos Meinst du die Firewall? ;-) Aber einmal davon abgesehen: Wenn wir wirklich einen "Gegenpol" aufbauen wollen, so braucht es auch den Diskurs über den Punkt. Klar zahlt bis dato Niemand mit hier mit Daten. Aber es ist ja auch insofern nicht lohnenswert, da das #Fediverse nicht ausschlaggebend in Sachen "kritischer Masse" ist. Ich glaube das würde anders aussehen sollten #Twitter und Co. nun vollends Nutzer fortlaufen. Spätestens dann dürften wir erleben wie wandlungs- und anpassungsfähig diese Konzerne dann sind. Microsoft hat ja auch bereits Dinge ausgesprochen, die man nie aus ihrer Richtung heraus vermutet hätte. Und doch bekunden sie nun "We love Linux!". Wer es glaubt? Denn hinter all dem läuft ein ziemlich langer Rattenschwanz. ;-)
@vilbi @juh Durchaus, aber damit das wirklich auch langfristig so bleiben kann braucht es eine längerfristige Perspektive. Hier finde ich den folgenden Abschnitt sehr wichtig:
"Ein kleines Team von Programmierern kann sich problemlos durch Betteln finanzieren, denn schließlich hat der Plattformkapitalismus auch für eine Digitalisierung des Bettelns gesorgt. Heute muss keiner buchstäblich auf der Straße stehen und den Hut aufhalten. Digitale Plattformen wie Patreon oder Liberapay machen aus dem Plattemachen angesagtes Hipstertum. Der Protest hat es sich im globalen Kapitalismus sehr bequem gemacht."
Sicherlich ist das konträr formuliert, aber dennoch wirft das Fragen auf. Wie verteilt man langfristig das Vorhaben auf genügend Schultern, so dass es auch Bestand haben kann? Einmal ganz von der Kapitalismuskritik selbst abgesehen da es so oder so kein "Richtig im Falschen" geben kann (freies Zitat). Es geht ja auch nicht darum die Idee hinter Spenden herabzustufen sondern schlicht der Fragestellung vorzubeugen: "Wie können Entwickler von freien Projekten leben und sich diesen dennoch ganz widmen?" Diese Frage begegnet mir beispielsweise in Diskussionen immer wieder und so wird dann auch schnell das Engagement wieder verworfen. Auch hier: Der Idealist sieht das nochmals anders, aber auch dieser braucht eine Form von Versorgung.
Diese "Kostenlos"-Mentalität klingt ja an für sich sich toll, aber endet das nicht spätestens dann wenn die finanzielle Last zu groß wird? Und was wiederum passiert mit dem Individuum in dieser "Architektur", in dieser "Konstruktion"? Da sind viele Gedanken, die noch weiter diskutiert werden müssen. Allein schon wenn ich immer wieder von "Alternative zu X" lese. Ist denn #Mastodon beispielsweise überhaupt eine "Alternative zu Twitter"? #PeerTube eine "Alternative zu YouTube"? Und wenn diese Projekte jetzt weiter voranschreiten: Es braucht auch den verantwortungsvollen Umgang. Will sagen: Inhalte? Videos im Falle von #PeerTube fallen auch nicht einfach vom Himmel. Und selbst wenn diese "kostenlos" sind so haben sie dann auch einen Zweck. Eine FREIE Gesellschaft braucht auch wirklich ein gangbares Modell für das Miteinander und die Versorgung allgemein. Allein schon damit der Artikel jetzt nicht einfach untergeht möchte ich ihn nochmals heranziehen. #Gedanken #Meinung
@inaktion Richtig und danke für genau diesen Aus- / Einblick. Ich habe zuletzt gehadert, weil ich auch eher nur das Negative gesehen hatte. Allerdings weigere ich mich einfach so das Feld zu überlassen für diese Gleichgültigkeit. Egal wie, Solidarität und Informationsvermittlung, Diskussionen und Unterhaltungen, Aktionen ... alles ist wichtig. Ansonsten wird die Welt nur noch dunkel, düster und grau! :)
@inaktion Im Moment komme ich das auch nur bedingt ... allein schon wenn ich den Blick auf manche Reaktionen richte. Aber egal wie man es macht: Es wird nicht gehört und anerkannt, abgewunken und marginalisiert. Ergo, bleibt man selbst mit dem Problem sitzen und darf dieses quasi auch "behalten". Trauriges Bild und erst eigene Betroffenheit ändert dann bei Vielen die Wahrnehmung. Erst wenn sie selbst erfahren was Marginalisierung bedeutet und selbst dann wiederum geben sie aber Anderen die Schuld und suchen Ausflüchte. Kein schönes Bildnis und dennoch bin ich darum froh, wenn "wir" gemeinsam über den Tellerrand schauen.
@inaktion Sehr schlimm! Egal auf welcher Ebene, wenn du mich fragst. Und das was Trump da einmal wieder so "abgelassen" hat ... ohne Worte. Erst spricht er von einer sehr "glaubwürdigen Zeugin" und macht sich anschließend in übelster Art und Weise über sie lustig - natürlich möglichst öffentlich. Und die Demokraten wiederum haben die besagte Zeugin nun mit durch den Dreck gezogen. Wenn ich all das lese, möchte ich mich wirklich einfach nur noch fremdschämen gehen. :-(
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Thursday, 11-Oct-2018 08:47:01 EDT
Tobias DausendWurde überhaupt mehr gewonnen mit dem Fall Kavanaugh? Mehr als das zwei Männer ihren Willen durchgesetzt bekommen? Mehr als das Parteien Menschen und ihre Aussagen instrumentalisiert haben? Letztendlich ist das Alles ein überdiemaßen fatales Signal und zwar an alle Frauen, die sich Übergriffen ausgesetzt sehen respektive auch Opfer geworden sind: "Sag lieber nichts vor allem, wenn der Gegenüber gesellschaftlich einen hohen Stand hat."
Das ist ein widerliches Lehrstück darüber wie eine patriarchale Gesellschaft weiter den Willen durchdrückt und zu keiner Zeit auch nur ansatzweise einen Willen zur Selbstreflexion zeigt. Es unterstützt auch nicht den gesellschaftlichen Diskurs und Umgang zu einem freien Umgang und umgehenden Hilfe wie auch Unterstützung. Im Gegenteil: Menschen werden anhand dieses Lehrstücks nur weiter Leid ertragen, weil sie keine Hoffnung haben überhaupt Gehör zu finden. #Würgreflexe #Fuck-Society