Jetzt "Werbung" und ihre Ursprünge transparenter zu schalten, für Nutzer also zugänglich, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es sind immer noch Beispiele für extreme #Walled-Gardens, sprichwörtlichst "goldene Käfige". #Meinung
@christian @vilbi @inaktion @karneol Gute Frage: Ich glaube, das da sich die Teilnehmern / Teilnehmerinnen schon diverse Fragen für den Anfang zunächst beantwortet haben. Ich habe auch den umgekehrten Fall erlebt: Durch ein nicht-lösungsorientiertes, nahezu rein theoretisches Diskussionsverhalten haben Menschen den dezentralen, quelloffenen Plattformen den Rücken gekehrt und sind zu #Google und Co. zurück.
Das Problem ist insofern sehr breit gefächert und immer auch abhängig von der individuellen Erwartungshaltung. Das dies eine sehr bunte Gemeinschaft beispielsweise ist, nicht monolithisch organisiert und durchweg auch mit "normalen" Problemen versehen kann ein Punkt sein.
Vielleicht sind die im technischen Bereich versierteren Nutzer / Nutzerinnen auch gleichzeitig sensibler für Problemstellungen und Fragen? Dann allerdings greifen trotzdem Ermüdungserscheinungen, sich also das Leben dennoch einfacher zu machen: Links zu #YouTube und #Twitter sind ja dennoch Alltagskultur, obgleich man dann weiß was dort so alles technisch passiert. Vielleicht ist gerade das auch in Ermangelung an Alternativen und der nicht erkennbaren Linie teils ein Problem?
Um zum ersten Punkt dieses Beitrags zu kommen: Besagte Nutzer haben #Diaspora beispielsweise aus unterschiedlichsten Gründen verlassen: Persönliche Enttäuschung? Stete theoretische Debatten ohne Ziel? Lippenbekenntnisse? Blockwart-Mentalität? Alles in allem also bekannte Probleme und dennoch benötigen sie Aufmerksamkeit oder anders formuliert: Eine aufmerksame Gemeinschaft.
Ihr möchtet #Uploadfilter verhindern? Gut, schafft endlich einen #Gegenpol und nutzt die dezentralisierten Plattformen. Weitet deren Verbreitung aus und definiert einen eigenen Paradigmenwechsel. Schon jetzt unterwerft ihr euch doch den Regularien von Dritten, sei das eine Regierung oder schlichtweg ein Unternehmen. Unbeachtet davon natürlich die absoluten Grundregeln des Miteinanders. Aber verändert doch bitte nicht die zentralisierten Stellen.
Etwas bereits vorweg als irreparabel Deklariertes kann man nicht dadurch "erhalten". Im Gegenteil: Das ist eine Verschlimmbesserung. Schafft Alternativen und fordert für genau diese, dass es KEINE #Uploadfilter gibt. Der Rest kann nicht reformiert werden, da all die Genannten bereits ein mehr als nur fragwürdiges Geschäftsmodell mit kapitalistischen Interessen darauf aufgebaut haben. #Stop-Playing-Bullshit
"Antisocial media is a sickness, I can't cope My #twitter finger is itching like I'm on dope So I'm scratching at an itch out of reach Bloggers are bitching, so I tweet And my Twitter thing is twitching Still scratching at the itch out of reach
Whatchutalkinbout Willis? #GNU_Social has supported federated polls since the #StatusNet days, and long before #Twitter added it. (I don't think Qvitter supports polls, but there are other reasons to avoid it already.)
"Hätte man Afrika nie entdeckt, wären die Neger heute sowas wie Elfen."
"Meiner Meinung nach sollten alle Nationen sämtlichen (!) Kontakt nach Afrika abbrechen und in 50 Jahren wieder vorbeischauen."
Und dazu dann die Antwort: "Bei robuster Grenzsicherung nicht. Und in 20 Jahren hätten die Afrikaner alle Informationsquellen verloren - dann sind nämlich die letzten Smartphones und Fernseher kaputt, die es derzeit dort gibt."
Was soll man dazu noch schreiben? Ausgangsbasis sind die stetig verzerrten Aussagen, dass der Westen durchweg eine Verantwortung trägt an der Ausbeutung Anderer. Die Zitate entstammen aus der dazu angebundenen Diskussion. Und einmal mehr zeigt sich wie wirklich sinnfrei zentralisierte Netzwerke sind. Sie können nicht einmal grundlegend beleidigende und diskriminierende Inhalte entfernen. Im Gegenteil: Letzteres wird nur getan, da die Rechtssprechung privatisiert und mundgerecht für die Unternehmen aufbereitet worden ist. Wir befinden uns am Scheideweg und derlei Netzwerke dienen den rechtsorientierten Kräften auch noch als Verstärker. Zumal mit Hass sogar noch "Geld" verdient wird. #Würgreflexe
@majestyx Und der Artikel zieht einmal wieder obligate Teilnehmer im Kommentarbereich an. Wobei ich mitnichten Herrn Hammerschmitt vollends zustimmen möchte: Er zieht auch eigenartige Schlussfolgerungen bzw. Äußerungen wie beispielsweise: "Sie alle sind Teil einer übriggebliebenen Avantgarde, die beschlossen hat, den Sozialismus als Mumie zu konservieren."
Dabei fällt ihm auch nichts Besseres ein als nur eine Analyse zu verfassen, aber keinerlei Gegenmodelle zu benennen. Und zuletzt strotzt das Ganze nur so von Verweisen und Weiterleitungen zu #Facebook, #YouTube, #Twitter und Co.
"Wenn Recht nur noch an den moralischen Maßstäben einer ideologisch geprägten Minderheit gemessen wird, wird aus Recht Willkür." Urheber: Edmund Stoiber
Ernsthaft jetzt? Also was nun, Herr Stoiber? Wenn die Masse auf einmal menschenfeindliches Gedankengut "super, gut und passend" findet, dann richten Sie Ihr Fähnchen derweil auch gleich in diese Richtung? Eigenartiges Verständnis von Demokratie.
"Wir müssen den Populismus ernst nehmen und die Sorgen, die dahinter stehen." - Manfred Weber
Nein, das müssen wir eben nicht, Herr Weber. Es sei denn Sie möchten derweil das Miteinander auf Basis verachtender Ideologien und vereinfachter Argumente errichten.
"Bei extremistischen Straftaten - egal aus welcher Richtung - schauen unsere Strafverfolgungsbehörden ganz genau hin." - Winfried Bausback
Okay und wer definiert den "Extremismus"? Darf ich dann auch die Aussage in den Raum stellen, dass die CSU extremistisch denkt und Menschen exkludieren will? Wann wird man zum Straftäter? Weil man das FALSCHE denkt, Herr Bausback? Und was ist das FALSCHE und RICHTIGE? Rhetorische Fragestellung ohne Antwort inkl. "Hufeisen-These", einmal mehr salonfähig obgleich widerlegt.
Und den Abschluss bildet der Herr Söder mit: "Wer bei uns lebt, muss etwas leisten."
Jo, aber klar doch. Was denn? Sich als Rad und Objekt im Getriebe des neoliberalen Einerlei definieren, Herr Söder? Also einmal ausplündern bitte? Ich denke doch das wäre so ungefähr Ihre Antwort. #Würgreflex
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Tuesday, 05-Jun-2018 06:59:43 EDT
Tobias Dausend#Twitter ist wirklich der Ort, an welchem man direkt nach dem "Guten Morgen" und der Bekundung ein koffeinhaltiges Getränk genannt Kaffee zu konsumieren über die Wehrmacht glorifizierende Kleidungsstücke referiert und bei Kritik an dem eigenen Vorgehen bzw. der Selbstinszenierung - man hat ja den Träger "mutig" angesprochen - verweist man wieder auf "Gewalt" statt "Reden". Keine Frage: Das ist kein beschränktes Problem auf diese proprietäre, zentralisierte Plattform. Dennoch macht mich diese #Marginalisierung wirklich immer wieder sprachlos denn es gäbe unglaublich viele Möglichkeiten GEGEN derlei Gedankengut und allgemein "Rechts" zu argumentieren. #Würgreflexe
"Ich bin nach 1945 geboren. Ich schulde der Welt einen Scheiß!"
Und gejubelt wird zu dem vollkommen falschen wie auch deplazierten Kommentar: Jeder von uns hat eine Verantwortung und bei dieser geht es wohlweislich sowohl um das eigene Verhalten als auch das Gebaren auf weit größeren Ebenen. Geschichte sollte sich nicht einfach nur wiederholen und wir haben tatsächlich die Verantwortung aus der Vergangenheit zu lernen und uns an die Folgen von #Hass, #Hetze wie auch #Diskriminierung zu erinnern. #Würgreflexe
"Gegenfrage, wieviel Tote verursachten imperiale oder gar sozialistische Interventionen in den letzten Hunder Jahren. Hört doch endlich mal auf mit der Schuldkultkultur - jede Epoche hat ihre Toten zu beklagen."
Die "Selbsterhöher" werden mitnichten müde sich von jedweder Verantwortung freisprechen zu wollen. Sie nehmen dabei das Bildnis einer aufgezwungenen "Schuld" auch bezeichnet als "Schuldkult", um dann im Anschluss das relativieren und sich als Opfer darstellen zu können. Damit sind sie ihrer Meinung nach unbescholten und frei von vergangenen wie auch zukünftigen Taten. #Würgreflexe
"Die Bürger bezahlen für den Rechtsbruch bis heute mit dem zunehmenden Verlust der Sicherheit im öffentlichen Raum. Niemand weiß, wann & wo der nächste Messerstecher zuschlägt, jeder kann jederzeit an jedem Ort zum nächsten Opfer werden."
Falschinformationen? Pauschalisierungen? Angst schüren? Teilen und herrschen. Das Ganze noch gewürzt mit Bildchen, welche dann eine verkürzte Form der jeweiligen Aussage enthalten. Direkt für "Anhänger" und "Folgende" zum Weiterleiten gedacht. Und die johlende Masse von "Wutbürgern" und "Aufgeklärten" - anders formuliert: Menschen, die ihren inneren Rassismus mit Freuden entdecken - folgt dem Ganzen auch. Aber eine Gegenperspektive vielleicht, Frau Weidel? Es gab bis heute keinen Rechtsbruch. Und wer weiterhin einfach Menschen pauschal in stereotype Schubladen einordnet aber gleichermaßen mit dem Grundgesetz argumentiert sollte genau dieses vielleicht auch lesen, Frau Weidel. Meine persönliche Empfehlung: Artikel 1, welcher beginnt mit "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Achten Sie denn darauf? Wohl kaum, wenn Sie jeden Menschen mit vermeintlich anderer Herkunft als potenziellen "Messerstecher" verunglimpfen. Aber am Schluss wollen Sie das ja genau nicht gewesen sein. Wissen Sie, Schreibtischtäter / -täterinnen sind noch weit schlimmer als jedweder Schläger auf der Strasse, denn Sie stiften an zu #Hass und #Vorurteilen. #Würgreflexe
@kame Womit wir aber das Problem einer sehr selektiven Durchsetzung haben. Davon betroffen sind ja alle: #Twitter, #Facebook und Weitere. Dazu lässt sich einfach zu schnell "Geld" oder besser "Klicks" mit einem Eklat verdienen.
@kame Auch wenn ich glaube, dass es DIE "Antifa" nicht gibt - schlicht subjektive Beurteilung anhand verschiedener Informationsquellen ohne Angabe auf Vollständigkeit: Finde ich persönlich sehr traurig. Das Problem sind immer weiter zunehmende Reduktionen und vereinfachte Bilder. Die hat es mit absoluter Sicherheit immer schon gegeben. Allerdings sind sie schon wirklich sehr gehäuft derweil und das auch dank der "sozialen Medien". Stichwort #Twitter mitsamt 140 / 280 Zeichen.