@frank Der liest eher still bisweilen mit im Moment. Ich brauche einfach etwas "Pause". Auch wenn es positive Signale gibt: Die Lage der Gesellschaft, ebenso aber auch manche Reaktion hier macht mir doch sehr zu schaffen - selbst wenn es nur bedingt mit mir als Person zu tun hat. :)
Ergo tanke ich nun etwas auf und reflektiere. Früher oder später muss ich sowieso diese Instanz hier migrieren. Also kann ich auch jetzt Gedanken investieren: Wohin? Wie? Und ob weiter?
Die "Messenger"-Diskussion zeigt wie weit das Fediverse bereits im Abseits ist: Ja, keine Frage. Kritik ist richtig und wichtig. Austausch ebenso! Aber man wird mit dermaßen harschen Reaktionen auch nicht weiter kommen und schon gar nicht so einen Gegenpol errichten. Das ist die obligate Reaktion "RTFM" (Read The Fucking Manual), aber ohne jemals zu notieren WO überhaupt im "Manual" also in der Anleitung nachzulesen sein sollte. Dann noch am Besten das Ganze mit hämischen Bezeichnungen würzen und fertig ist die "Reaktion". Ach wie "gnädig" es dann doch ist, wenn Mensch dann eine Reaktion und Analyse von Manchen hier erhalten "darf". Das sie sich dann ÜBERHAUPT dazu herab lassen. Das ist der besagte Spiegel meinerseits: Der hat keinen Anspruch auf Korrektheit und ist absolut subjektiv. Aber die Enttäuschung meinerseits ist ebenso klar wie deutlich. Insofern wird mit dem Ende von Ubuntu 14.04 dann auch dieser Server sein Ende finden. Wenn das der gemeinsame Umgang sein soll, gerne ohne mich. Danke: Ich habe genug von süffisanten, arroganten Reaktionen und bin den Menschen dankbar, die mir geholfen haben neue Felder zu entdecken. Auch das ist natürlich ein Faktor: Ich bin insofern auch nicht der Maßstab, aber ich werde ab jetzt stiller werden, weil ich keine Lust mehr habe diesen Umgang auch noch in meiner Freizeit erleben zu müssen.
Die Anfrage bei Servercow war insofern positiv und ich werde mich dann damit befassen einen DynDNS-Server mit #Hyperbola und ohne systemd aufzusetzen. Vorzugsweise den Mailserver werde ich dann übernehmen und migrieren. Übrigens: #Mailcow ist zwar toll, aber auch dort ist wieder Arbeit zu investieren gewesen, da mehr als genug fragwürdige CDN-Anbieter und Quellen zu entfernen waren aus der Administrationsoberfläche. Aber hey: Details, nicht wahr? Und so funktionieren nebenbei bemerkt auch einige Mastodon-Instanzen nicht, wenn man externe JavaScript-Quelle deaktiviert. Nun ja!
@nipos Nur als Randbemerkung: So einfach ist das Ganze auch nun wieder nicht. Zunächst einmal brauchst du dann auch einen Anbieter respektive Hostingangebot allgemein, der dann auch wirklich "fair" mit deinen Informationen umgeht. Von "Datenschutz" will ich erst gar nicht anfangen denn genau dieses falsche Versprechen haben sich GMX, Web-de und Google selbst zunutze gemacht. Also allein an dem Punkte besteht Aufklärungsarbeit. Keine Frage: Diese ist wichtig, aber so simpel ist das auch nicht. Dann sind dort noch Dinge wie "gesellschaftlicher Status" und "Zugehörigkeitsgefühl". Immer abhängig vom individuellen Werdegang und Selbstverständnis, aber auch das braucht Klärung, Argumentation und Verständnis.
Und wer klärt dann noch WAS defakto ein "Smartphone" ist? Denn das ursprüngliche "Handy" ist ja nochmals etwas Anderes. Ein breites Feld und nebenbei kannst du dich jederzeit natürlich auch direkt selbst in der Diskussion beteiligen. Nur ist die Frage, wie weit du kommst mit "peinlich" und "dumm" als Beschreibungen. Denn Dummheit ist eben nicht einfach so gleich eine Pauschalbeschreibung für Alles! @karpfen
@amaz1ng @thalon Jeder findet seinen eigenen Weg hierher und genau das (betont) kann ein möglicher Leitsatz sein. Basierend darauf wie man sich Gedanken gemacht hat und was man überhaupt erreichen und mitteilen möchte. Ich habe schon bei #Diaspora und #Libertree so oft diese Aufbruchsstimmung gelesen, die expliziten Forderungen und Aufrufe es "besser zu machen als X". Aber wann genau macht man es denn besser? Vorzugsweise dann wenn man seinen eigenen Raum beginnt zu erstellen, eigene Paradigmen beginnt zu definieren und Menschen hierher kommen, die sich Gedanken gemacht haben, die auch über "quelloffenes X" hinaus gehen. Ansonsten wird über kurz oder lang genau mehr vom Gleichen passieren. Man braucht dazu einfach nach #Diaspora schauen: Tolle, grandiose Idee. Wie sieht aber der Umgang miteinander aus? Wie der Tonfall? Genau das ist die Frage.
@blickwinkel @frank @amaz1ng Nun ja, Jemand wird doch initial festgelegt haben welches Medium genutzt wird. Das muss ja nicht in Stein gemeißelt bleiben. Einzig darauf möchte ich ja hinweisen! :)
@blickwinkel Ich will auch Niemanden dazu zwingen. Überhaupt nicht! :) Ich möchte, dass man sich gemeinsam darüber unterhält wie Kontakt gefunden und gehalten werden kann. Zwang besteht dazu nicht und ja, ich nutzer beispielsweise Tox ... aber gleichermaßen auch nicht durchweg. Der Grund? Vieles, persönliche Belastungen beispielsweise und die allein stete Erreichbarkeit durch digitale Medien allgemein. Wichtig sind mir die Menschen und das Medium: Sofern dieses nämlich zu einem rein gesellschaftlichen Zwang und Datenschutz-Debakel wird, muss und kann ich es nicht verwenden. Andere zwingen damit aufzuhören kann ich ebenso nicht. Aber ich kann für mich entscheiden wie ich als Individuum damit umgehe und wenn das bedeutet am gesellschaftlichen Rand stehen zu müssen, weil man als Nicht-WhatsApp-Nutzer(in) dann fast nicht mehr existiert, ist das so. Ich verlange insofern von Niemandem irgendetwas sondern stelle für mich nur fest wie fatalistisch die Situation ist. @frank @amaz1ng
@amaz1ng @frank @blickwinkel Wenn Kommunikation nur noch singulär über ein Medium geführt wird, entwertet sie sich selbst, da es dann nicht mehr um Menschen geht, auch nicht mehr um die Information selbst sondern nur noch um das Medium selbst. Das entgegne ich immer, wenn es um WhatsApp geht: Wichtige Daten, persönliche Informationen, kann man auch entsprechend anders austauschen und wenn diese Anwendung auf dem mobilen Endgerät tatsächlich verfügbar ist, gibt es auch eine Rufnummer. Dann sind Freunde / Familie eben auch erreichbar, der Katzensitter ebenso und für eine Elterngruppe würde auch ein E-Mailverteiler vollends reichen - auch eine dazu notwendige Adresse wäre dann nämlich verfügbar. Es muss Niemand beleidigt werden, weil er / sie diese Anwendung nutzt ... aber ich weise auch darauf hin, dass ich diese nicht habe und auch nicht gedenke zu benutzen. Damit werden nämlich bereits Menschen ausgeschlossen aus der Kommunikation, kein schöner Vorgang!
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Sunday, 07-Oct-2018 16:46:00 EDT
Tobias DausendEin Blick auf #Twitter und der Abend ist nun wirklich entgültig für mich gelaufen. Nicht nur, dass die Wahl von Kavanaugh als "konservativer Siegeszug" gefeiert wird. Entsprechene Profile und Teilnehmer / Teilnehmerinnen verbreiten weiterhin den geistigen Schmalspurlauf, dass der "Islam" nicht zu Europa gehören würde und schon gar nicht nach #Schland gehört. Es ist einfach nur noch frustrierend wie auch traurig: Den Islam gab es schon lange zuvor in Europa. Doch erst jetzt wird offen über Dinge wie #Rassismus und #Sexismus gesprochen.
Bleibt die Frage: Wie lange wird das noch getan? Sofern wirklich wieder der reine Konservativsmus mit der Weigerung Standpunkte zu hinterfragen die Oberhand gewinnt, werden wir "Menschen" einen mehrfachen Rückschlag erleben und fraglich bleibt ob wir uns überhaupt davon erholen können. Trauriges Bildnis und wie armselig dieses Feiern doch ist, wenn Menschen leiden und sterben, marginalisiert und zur Seite geschoben, direkt ausgeblendet, weil es halt "so ist und immer war". #Deutschland-du-mieses-Stück #Widerlich
Passend dazu als Ergänzung: Ich habe jetzt einmal eine Anfrage bei #Servercow gestellt. Mal schauen, ob ich wirklich #GNU-social dann mitnehme. Im Moment weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob ich diese Vision vom #Fediverse überhaupt noch für mich geteilt sehen respektive betrachten kann. Gründe gibt es dafür wirklich Viele inzwischen: Mehr als nur unschöne Diskussionen, Aufrufe im leeren Raum, Pöbeleien. Klar: Es gibt kein immer durchweg harmonisches Miteinander. Aber je größer das Ganze wird desto unharmonischer wird es auch insgesamt. Auch wieder eine entsprechende These meinerseits, die aber durchaus realen Boden bekommt unter Betrachtung manch mehr als nur unpassender Bemerkungen oder dem obligaten zur Seite schieben eindeutiger Themengebiete mit Aufarbeitungscharakter.
Da fühle ich mich am Ende nicht zugehörig und möchte dann lieber meinen Weg allein gehen. Vor allem, weil man selbst mit kritischen Beiträgen und Fragen gleich immer aus der obligaten Wohlfühlzone geworfen wird. Dann lasse ich federated-networks.org einfach als Domäne noch bis zum Ende von Ubuntu 14.04 laufen. Aber noch ist ja etwas Zeit und in jedem Fall werden die Daten gesichert! :)
@hikerus Und schon wieder weg. Ja, ich schreibe über DAS #Fediverse, denn so will man es ja auch verstehen. Als ein buntes Miteinander. Also schaue ich mir Streitigkeiten und Äußerungen an, frage wahlweise nach oder hinterfrage auf einer anderen Ebene. Denn ich möchte mich als Teil einer Gemeinschaft sehen. Allerdings sehe ich das in den letzten Tagen und auch Wochen immer weiter driften. Aus vielen Gründen! Guten Abend.
@hikerus Ich habe über das #Fediverse geschrieben. Die gesamte Zeit über! Das habe ich auch überdeutlich formuliert. Oder hast du gedacht, dass ich "sexistische Witze" als persönliche Anschuldigung dir gegenüber gemeint habe? Dann hätte ich das auch genau so geschrieben bzw. dann auch nachgefragt. Meine Annahme bzw. Punkt bis dato: Kritik am #Fediverse bzw. Verhaltensweisen nur ungern gesehen.
@hikerus Du kannst es einfach nicht lassen, richtig? Das sich hier mehr als genügend Teilnehmer daneben benehmen, unstrittig. Das aber ebenso genügend Teilnehmer so überhaupt keine Lust haben ihr eigenes Spiegelbild zu betrachten, ebenso unstrittig: https://social.tchncs.de/@Hughenknubbel/100830155411649188
@hikerus Ernsthaft? Vorwürfe ohne Belege? Weißt du: Spar dir einfach mal deine Marginalisierungen von entsprechenden Problemstellen und schau einfach mal genauer hin. Und wenn du weiter lesen würdest könntest du vielleicht auch erkennen, dass es dazu Gespräche gegeben hat. Schenk dir mal DEINE Gesprächskultur und betrachte das Gesamtbild. Schönen Abend, nochmals!
@hikerus Womit wir wieder beim Thema "Reicht mir" sind. Sexistische Witze hätte ich auch noch parat, aber damit sind wir wohlweislich wieder einmal am Ende des Gesprächs angekommen. :D Na denne? Wo der Zwang gewesen ist respektive sein soll, habe ich auch noch nicht gesehen. Aber das wirst du ja selbst wissen. Ich sehe allerdings weit genug Arbeitsbereiche, über die Mensch wirklich einmal reden sollte. Schönen Abend dann!
Herrlich passend zum Thema Doppelmoral und wo endet die Diskussion? Genau: MAN müsste einmal. Wer ist denn MAN? Und "Lobbygruppen sind von grundauf nicht schlecht"? Wow, das ist so dermaßen allgemein gehalten, dass ich auch schreiben kann: "Politik ist nicht böse!" oder "Verbrecher essen Brot, lasst uns Brot verbieten!" Aber was bringt das Alles? Wem hilft es konkret? Mit Bezug auf das gestrige Gespräch dann: Die Diskussion bricht ab oder endet nur in Allgemeinpositionen. Nein, lieber wird dann wahlweise eine deutlichst faschistoide Partei verharmlost bzw. man spricht einfach so Solidarität denen gegenüber ab, die sich FÜR Aktionen hinsichtlich einem bunten Miteinander aussprechen.
@hikerus Doppelmoral in vielerlei Hinsicht. Bis dato habe ich das möglichst allgemein gehalten, aber offenkundig möchtest du ganz konkret wieder auf die gestrige Diskussion sprechen. :) Also? Wenn wir wirklich einmal über Begriffe sprechen wollen würden, also mit echtem Interesse und dem Willen zu hinterfragen müsste man die Debatte nicht abbrechen bevor sie begonnen hat. Wenn ich dann aber nur 24 Stunden später in der allgemeinen öffentlichen Diskussion Beiträge lese, welche über einen gesellschaftspolitischen Umbruch sprechen wollen, mehr Gleichberechtigung für Alle ... dann kann ich nur den Kopf dazu schütteln. Angebote dazu gab und gibt es dazu mehr als genug. Aber genau da kommt die besagte Doppelmoral: Gleichberechtigung und Gleichheit erfordern weit mehr als nur das allgemeine Bedauern und ebenso das Betrachten des Spiegelbildes. So bleibt das Alles nur theoretisches Fabulieren und eben besagte Doppelmoral. Denn nur wenige Augenblicke später findet sich schon der nächstbeste sexistische Witz und entsprechende Profile gewinnen förmlichst einen Beliebtheitswettbewerb, weil sie eben GAR KEINE Meinung vertreten sondern nur möglichst viel Opportunismus.
Aber nun ja? Genug der Erklärung meinerseits. Ich brauche nichts hinein lesen, das wird hier ganz von allein erledigt. So traurig es nun einmal ist!
@hikerus Kannst du gerne machen. Spuren nur insofern als das mich die Doppelmoral hier deutlichst gerade anspringt. Genau deswegen schreibe ich darüber derzeit, in verschiedensten Belangen. Insofern war das ein Beispiel von vielen Weiteren. :-) Aber schön, dass du so nett für "Alle" schreibst.
So beginnt eine Rückfrage und so endet sie dann auch gleichermaßen, wenn es darum geht "toxische Männlichkeit" beispielsweise zu erklären. Statt die Begrifflichkeit weiter zu hinterfragen und dabei eine wundervolle Möglichkeit zu haben sich selbst zu reflektieren wird das Alles reduziert auf "akademische Definition". Und wie war das noch? Mensch möchte wirklich über einen #Gegenpol, #Alternativen und eine neue Form des gesellschaftspolitischen Miteinanders reden?
Ach bitte, erzählt mir doch noch mehr darüber oder besser gesagt: Lassen wir es gleich bleiben! Denn es ging nur darum Beobachter spielen zu dürfen, nicht aber selbst zu reflektieren und Privilegien zu besprechen. So ist das Ganze aber schon binnen 24 Stunden kein Thema mehr bzw. wird dann noch als guter "Lacher" andernorts heraus gekramt. Klar, der Tonfall mag noch höflicher sein, aber die Mentalität ist dann was konkret? Besser? #Gedanken #Spiegelbilder