@korallenherz "Und der Matador war am außer sichsten!" Schlimm nur, dass mir gerade ein schöner Zeichentrickfilm (Ferdinand, der Stier) dafür als Zitat einfällt. :(
Auf einmal ist dann "Ubuntu" beispielsweise als eine Distribution übergreifend für ALLE anderen Distributionen benannt in Debatten. Weil also unter "Ubuntu" etwas nicht funktioniert, muss es auch überall nicht funktionieren und damit ist dann "Linux" schlecht. Auch hält man nicht im Blickfeld, dass es mitnichten nur der reine Kernel ist sondern eben #GNU-Linux. Und das eben weit mehr Projekte in dem Kontext auch gleich abgewertet werden.
Ähnliche Beispiele mit "politisch Links" und "politisch Rechts". Statt ganz sauber in Argumentationen auf Unterschiede und Schwierigkeiten hinzuweisen wird eine illustre Mischung vorgenommen. Was dann LINKS und RECHTS ist entscheidet auf einmal die individuelle Situation und Argumentation?
Begriffe werden immer weiter verwässert. Auch ein nettes Vermächtnis der Zeichenbegrenzung im Online-Bereich wie auch dem Unwillen längere Textabschnitte lesen und verstehen zu wollen. #Stop-Playing-Bullshit
@korallenherz Ändert sich eine faschistoide, rechtsextreme und menschenfeindliche Partei, weil sie einige Punkte vermeintlich "richtig" anspricht? Aber sich mit dem "Extremismus der Mitte" anbiedern kann man natürlich seitens CDU. War schon immer möglich! Immerhin duldet man auch die der AfD nicht nachstehenden Entgleisungen der CSU.
@korallenherz Was für ein Wendehals-Manöver. Hatte Herr Gauck nicht als Bundespräsident sich für ein "buntes Miteinander" gegen Hass ausgesprochen? Und jetzt nutzt er exkludierende Begrifflichkeiten? Getreu dem Motto: "Ordne dich ein und sei ein Rad im Getriebe. Dann DARFST du mitmachen. Ansonsten kannst du gehen!"
Nicht nur das: Das Wort "Überfremdung" kommt doch aus aus dem Neusprech der rechten Ecke und ist ebenso Ausdruck der ethnopluralistischen Bestrebungen der identitären Bewegung. Und das nutzt Herr Gauck nun? #Opportunismus
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Thursday, 07-Jun-2018 02:55:03 EDT
Tobias DausendEs ist wirklich nicht erbaulich, wenn man sich gesellschaftliche Grundprinzipien und Meinungsbilder dieser Tage durchliest. Widerlich sind beispielsweise diese steten meritokratischen Orientierungen getreu dem Motto "Leistest du mehr, darfst du mehr!". Viel zu einfaches Bildnis und aus genau dem Grunde auch braucht mehr Egalitarismus: Chancengleichheit und Zugang OHNE Einschränkungen. Denn das oben erwähnte "MEHR" basiert ebenso auf sozialer Ungleichheit als Ausgangsbasis.
Aber was will man machen wenn selbst "The Document Foundation" und die "Apache Software Foundation" angeben, dass sie meritokratisch organisierte Stiftungen sind? Weiter rational und bedacht dagegen argumentieren. "Leistung" ist kein Indikator für besser aufgestellte Gruppen und was noch viel schlimmer ist: Betroffene neigen irgendwann auch zur Selbsterhöhung. Die Antwort ist dann gern die nachfolgende Fragestellung: "Was hast du denn schon geleistet?" Damit stuft man sein Gegenüber bereits wieder ab. Was meinen denn die Urheber solcher Aussagen / Fragen wie man sich dann fühlt? #Würgreflex #Stop-Playing-Bullshit
Schön und gut, dass über die Herausforderung der eigenen Haltung referiert wird. Allerdings stelle ich mir eher die Frage warum man überhaupt Sendeformate anbietet, die einfach wie schlicht nur einen Meinungsverstärker anbieten? So können Gauland und Co. einfach weiter provozieren ohne widerlegt zu werden.
Und eine repräsentative Umfrage schön und gut, aber es wird eben mitnichten Jeder dort mitgewirkt haben. Das als eine Datenbasis zu verwenden zeugt wieder einmal für Relativierungen ohne den Willen jemals die eigene Position reflektieren zu wollen. Keiner von uns ist frei von Fehlern in der eigenen Haltung, aber sich stetig nur darauf zu berufen wie schlimm doch ein "Konflikt" ist lässt diesen zu einem Schreckgespenst werden und in der Haltung ja doch lieber inne zu halten, nichts zu riskieren für ein freies und offenes wie auch faires und gerechtes Miteinander basierend auf Menschlichkeit und Empathie. Während dann also ein Teil der Gesellschaft die Füße still hält, wird das ein Anderer eben nicht machen und dieser hat genau das Gegenteil im Sinne. Aber man merkt dann auch direkt wieder wie schnell "Konflikt" marginalisiert wird auf reine "Gewalt"! Dabei ist das viel weitreichender und sollte aktiv auch gelebt werden denn nicht umsonst heißt es doch für eine ECHTE #Demokratie jeden Tag erneut kämpfen zu müssen. Gauland und Co. vertreten keinen Diskurs denn das würde Willen dazu voraussetzen. Dieser ist aber nicht vorhanden und derlei soll man eine Plattform geben? Höchstens um das einmal zu widerlegen, aber doch nicht fortwährend.
@majestyx Und der Artikel zieht einmal wieder obligate Teilnehmer im Kommentarbereich an. Wobei ich mitnichten Herrn Hammerschmitt vollends zustimmen möchte: Er zieht auch eigenartige Schlussfolgerungen bzw. Äußerungen wie beispielsweise: "Sie alle sind Teil einer übriggebliebenen Avantgarde, die beschlossen hat, den Sozialismus als Mumie zu konservieren."
Dabei fällt ihm auch nichts Besseres ein als nur eine Analyse zu verfassen, aber keinerlei Gegenmodelle zu benennen. Und zuletzt strotzt das Ganze nur so von Verweisen und Weiterleitungen zu #Facebook, #YouTube, #Twitter und Co.
"Wenn Recht nur noch an den moralischen Maßstäben einer ideologisch geprägten Minderheit gemessen wird, wird aus Recht Willkür." Urheber: Edmund Stoiber
Ernsthaft jetzt? Also was nun, Herr Stoiber? Wenn die Masse auf einmal menschenfeindliches Gedankengut "super, gut und passend" findet, dann richten Sie Ihr Fähnchen derweil auch gleich in diese Richtung? Eigenartiges Verständnis von Demokratie.
"Wir müssen den Populismus ernst nehmen und die Sorgen, die dahinter stehen." - Manfred Weber
Nein, das müssen wir eben nicht, Herr Weber. Es sei denn Sie möchten derweil das Miteinander auf Basis verachtender Ideologien und vereinfachter Argumente errichten.
"Bei extremistischen Straftaten - egal aus welcher Richtung - schauen unsere Strafverfolgungsbehörden ganz genau hin." - Winfried Bausback
Okay und wer definiert den "Extremismus"? Darf ich dann auch die Aussage in den Raum stellen, dass die CSU extremistisch denkt und Menschen exkludieren will? Wann wird man zum Straftäter? Weil man das FALSCHE denkt, Herr Bausback? Und was ist das FALSCHE und RICHTIGE? Rhetorische Fragestellung ohne Antwort inkl. "Hufeisen-These", einmal mehr salonfähig obgleich widerlegt.
Und den Abschluss bildet der Herr Söder mit: "Wer bei uns lebt, muss etwas leisten."
Jo, aber klar doch. Was denn? Sich als Rad und Objekt im Getriebe des neoliberalen Einerlei definieren, Herr Söder? Also einmal ausplündern bitte? Ich denke doch das wäre so ungefähr Ihre Antwort. #Würgreflex
@funqr Definitiv, aber genau da sollte man ja dann ansetzen statt #Github nachzulaufen. Vielleicht könnte man insofern auch eine übergreifende Kontenverwaltung für verschiedene Applikationen anbieten? Also #Friendica, #Hubzilla, #Diaspora und mehr. Das würde dann nochmals eine weitergehende Überwachung erschweren, vor allem wenn dann noch die dezentralisierte Anmelde-Tokenverwaltung beispielsweise Verschlüsselungsmethodiken anbietet.
Und als Ergänzung liest man dann noch hier in den föderierten Netzwerken Beiträge, in denen sich die Nutzer Sorgen darüber machen wie viele Konten man anlegen müsste und das ja nun wirklich ein "Vorteil" von #Github. Ein Konto und man kann zu allerlei Projekten beitragen. Wie wäre es mit einer Gegenperspektive? Überlegen welches Projekt / welche Projekte man unterstützen möchte und sich dann einmal fokussieren? Oder geht es nur darum "Open-Source" als persönliche "Startplattform" zu nutzen? Na, dreimal dürfen wir dann raten. Tja, der liebe #Pragmatismus und die #Bequemlichkeit sind auch vollends in der quelloffenen Gemeinschaft angekommen. Aber es ist ja auch so dermaßen schlimm mehrere Konten zu haben und zu pflegen. Kleine Neuigkeit: Es kommt doch eher darauf an Wissen und Informationen zu teilen, werte Apologeten. ;-)
@ralph @mcscx2 Korrekt, aber gerade deswegen sollte es auch eine idealistische Gegenbewegung geben. Insofern bin ich natürlich auch dafür, dass sich Realismus und Idealismus die Waage halten. Aber genau den Ersteren haben wir derweil nicht und Letzteren verlieren wir aufgrund des Pragmatismus und weil es eben immer schwieriger wird, selbst in der Linux-Gemeinde selbst. Warum nochmals sollte man #GNU-Linux zu einer unixoiden Kopie umfunktionieren mit Zuhilfenahme von #Netflix, #Spotify und Co.? Die Forderung der Plattformunabhängigkeit in Ehren, aber so wird das Gegenteil davon erkauft.
Tobias Dausend (throgh@gnusocial.federated-networks.org)'s status on Tuesday, 05-Jun-2018 14:50:56 EDT
Tobias Dausend@herrgnatz Genau das. Dennoch wird das warum auch immer verbissen verteidigt. Dabei wäre es doch probat: Ich würde sogar umgehend spenden, wenn #Hubzilla, #Friendica und Andere ein eigenes Repository auf dem verfügbaren Webauftritt anbieten! Allein die bereits vorherige Abhängigkeit zu #Github wurde bereits mehrfach kritisiert und es wurde nicht gehört. #Microsoft soll das aber nun halten und gar verbessern? Also da sollten "wir" oder zumindest Einige in der Open-Source-Gemeinde nochmals die Perspektive justieren. Das haben sie niemals getan! Im Gegenteil: Sie haben nun die gleiche Taktik unter dem Motto "We love Open-Source!" versteckt und gehen auf Einkaufstour.
@ralph @mcscx2 Nun ja: Den Vergleich finde ich aber wirklich nun etwas weit hergeholt. Ich meine nicht für mich nun einen Besseren anbieten zu können, aber vielleicht eine andere Perspektive: Der Computer muss durch den jeweiligen Nutzer ja nicht komplett durchdrungen und in der Gesamtheit verstanden werden. Aber Grundprinzipien wie "Was kann ich von meiner Hard- und Software erwarten?" wäre eine probate Frage. Eine Ähnliche stellen wir ja auch im Bereich der Lebensmittel: Wo kommen Tomaten, Paprika und Möhren denn her? Wie wurden sie angepflanzt? Papier ist bekanntermaßen geduldig, aber zumindest ist das ein Schritt. Wenn dieser dann durch Gesellschaft und damit auch in Form von Gesetzen Unternehmen auferlegt werden, gibt es auch Möglichkeiten.
Das Gegenteil ist aber bei Hard- und Software der Fall. Gleichermaßen die Forderung der Nutzer "ICH WILL ... JETZT, SOFORT". Und die Industrie hat das für sich erkannt und zunutze gemacht, noch intensiviert. Wir befinden uns an der nächsten Schwelle zur totalen Abhängigkeit von digitalen Medien ohne jemals aber zu hinterfragen welchen Zweck und Sinn sie erfüllen. Heute wird doch nur noch geantwortet auf "Warum bist du bei Facebook" ... "Weil halt ALLE dort sind!". Das ist nur ein Beispiel aber zeugt von einer dermaßen egalitären Haltung, dass Einem kaum noch Erwiderungen dazu einfallen. Gleiches auch beim Pragmatismus: Ideologiefreiheit gibt es defakto nicht. Das ist eine Illusion und keine Technologie ist frei davon. Und dennoch wollen IT-affine Personen und Macher sich stetig von was genau freisprechen? Von einer stringenten Haltung und Handlungsweise? Von Prinzipien? Aber diese haben uns doch erst auch gefördert und gefordert. Wenn wir diese abschneiden und beerdigen, dann liefern wir uns nur noch aus.
Dabei ist es gleichsam traurig wie ulkig, wenn Software für dezentrale Netzwerke genau dort entwickelt werden. #Friendica, #Hubzilla, #Mastodon, #Diaspora, #Libertree finden neben unglaublich vielen Anderen dort eine Beheimatung. Aber persönlich sehe ich das äußerst kritisch: Wie kann man bitte Dezentralität predigen aber dann genau Zentralisierung direkt oder auch indirekt weiter vorantreiben? Wasser predigen, aber Wein sprichwörtlichst saufen? Und der besagte Artikel beinhaltet unglaublich viele oberflächlich positive Aspekte, lässt aber vorzugsweise Elemente außer Acht oder erwähnt sie nur am Rande. Beispielsweise das nachfolgende Zitat:
"Diese und unzählige andere Projekte leben schlicht von der Masse an Entwicklern auf und deren Gewöhnung an Github."
Massenwirkungen sind aber kritisch zu betrachten und beileibe nicht immer nur von Vorteil. Im Gegenteil: Was bringt denn die migrierte Masse an Teilnehmern beispielsweise hier in föderierten Diensten? Mehr Oberflächlichkeit, mehr Konkurrenzdenke statt Kooperation, weil man ja maßgeblich dann um Gehör zu kämpfen scheint? Und vor allen Dingen: Übernahme proprietärer Quellen statt einen echten #Gegenpol zu erschaffen. Genau das zeigt dieses Zitat aber nicht!
Ein anderes Zitat:
"So bleibt Github wohl noch die kommenden Jahre der Quasi-Monopolist, der er seit Jahren schon ist. Und für jene, die dieses Spiel nicht mitmachen wollen, gibt es genügend Alternativen - für Microsoft aber nicht."
Eine Prognose, die HOFFENTLICH nicht in Erfüllung geht. Allerdings ist meine persönliche Erwartungshaltung auch nicht sonderlich hoch. Dennoch: Wer jetzt wirklich noch in der Rückschau meint, dass #Microsoft nicht nur einfach die nächste Plünderung und Bereicherung seiner Selbst vorbereitet, sollte bitte nochmals die rückliegenden Strategien und Vorgehensweisen unter Betrachtung nehmen. Dieses Unternehmen vertritt durchweg propietäre Software und ist an einer Offenlegung nicht interessiert. Der Wurm kann auch nicht im Inneren des Huhns darüber referieren das System nun vermeintlich von "innen heraus" verändern zu wollen. Das hat in der Vergangenheit bereits nicht funktioniert und wird es auch zukünftig nicht - selbst wenn solche Apologeten wie der Artikel-Autor Anderes behaupten und von "Großem" schreiben. Groß für wen konkret? Bestimmt nicht für freie, quelloffene Software. #Stop-Playing-Bullshit #Move-Away-From-Github